Posts tagged ‘Ockel’

7. November 2012

Mit den alten SPD-Betonköpfen wohl kaum zu erreichen:

Die „WIK bemängelt Informationspolitik des Rathauses“ und fordert „mehr Transparenz und Bürgernähe* bei öffentlichen Bauvorhaben und in der Stadtentwicklung“.

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7. August 2012

Ockel: „Eindeutiges Votum“

„Daran kommt keine Fraktion vorbei“, meinte der Bürgermeister gestern zu den 3000 Unterschriften für einen Bürgerentscheid in Sachen zusätzliche Pöstchen am warmen Ofen. Der Spekulatius meint, insgeheim wird es dem Rathausvorsteher schon Recht sein, dass nicht nur die benötigte Anzahl, sondern sogar mehr als dreimal so viele Kelsterbacher ihren Unwillen kund getan haben.  Das bringt ihn und seine SPD in die komfortable Lage, den Herren Goy und Isikli sagen zu können, dass es nicht der Fehler der SPD ist, wenn man von dem Vorhaben, einen Freien Wähler zum Hauptamtlichen Stadtrat zu machen, abrückt, sondern die Vernunft es gebiete, da sich andernfalls eine Blamage für die Koalition abzeichne, die nichts als ein politisches Desaster wäre.

Gespannt wartet man nun auf die von Goy angekündigten Mobilisierungsaktionen der Freien Wähler und ihrer – geschätzt – 650 Anhänger.

4. August 2012

Des Bürgermeisters „Irgendwie“

Noch in diesem Herbst wird, wie Ockel bestätigte, an der Kelstermündung ein treppenförmiger Zugang zum Main errichtet. Der derzeit von Radfahrern und Fußgängern gemeinsam genutzte Anlagenweg entlang des Mains soll „irgendwie getrennt“ gestaltet werden, so dass derzeitige und manchmal gefährliche Situationen vermieden werden.

Irgendwie beschleicht einen beim Lesen des Artikels in der heutigen FNP das Gefühl, dass „irgendwie“ das Leitmotiv der Ockel’schen Politik in Kelsterbach ist: „Irgendwie“ wird alles Mögliche geplant, versprochen und „irgendwie“ geht nichts voran.

  • Vom Sandhügelplatz als „neue Stadtmitte“ ist nach Jahren „irgendwie“ noch nichts zu sehen.
  • Das neue Wildgatter, Teil des Deals mit der Fraport zum Waldverkauf, – „irgendwie“: Fehlanzeige.
  • Barriere freier Zugang zu den S-Bahngleisen – „irgendwie“ verschütt gegangen, oder wie?
  • Flugzeuge rollen „irgendwie“ ohne Schub* über die Brücke zum Flughafen – deutlich hörbar.
  • Die Kläranlage in Sindlingen stinkt dem Unterdörfer seit Jahren gewaltig – Herrn Ockel „irgendwie“ jetzt auch schon

Statt dessen also „irgendwie“ ein Umbau des Wegchens an der Kelstermündung – Darauf wartet der Kelsterbacher sicher schon seit Jahrzehnten…

*Ockel anlässlich der Bürgerversammlung zum Eckpunktepapier in der Mehrzweckhalle Nord
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26. Juli 2012

Erster Stadtrat: „Schluss mit dem Gejammer! Zehn Minuten Lärm sind zehn Minuten zuviel.“

Diese klare Ansage zu den Bemühungen der Luftverkehrswirtschaft, das Nachtflugverbot auszuhöhlen, kommt leider nicht von Kurt Linnert, von dem nan nicht so recht weiß, was er eigentlich tut, außer sich regelmäßig fürs Käseblättchen ablichten zu lassen, sondern von Franz-Rudolf Urhahn aus Mörfelden-Walldorf. Der noch einen weiteren Punkt hat:

Die Fraport brüstet sich – trotz Nachtflugverbot – mit einem Passagierrekord und auf der anderen Seite wird behauptet, dass der Frankfurter Flughafen zum Provinzflughafen verfällt, wenn das Nachtflugverbot nicht aufgeweicht wird.

Dass da irgendwas nicht zusammen geht, dürfte selbst härtesten Ausbaubefürwortern einleuchten. Selbst die Schwarz-Gelben aus Wiesbaden

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19. Juli 2012

Die Stimme des Volkes

Ein Leserbrief aus dem „Freitagsanzeiger“:

Wer die politischen Machtkämpfe in Kelsterbach verfolgt, kommt dabei nicht um die Fragen herum: was steht tatsächlich hinter dieser Kampagne der SPD und der freien Wähler? Eine Antwort ist: hier wollen zwei Abgeordnete lukrative Posten für sich und eine Pension bis zum Lebensende. Die andere Antwort lautet: Die SPD will schließlich nicht am Katzentisch sitzen. Nein, sie hat vor, wie in den letzten 60 Jahren zuvor an der Quelle zu sitzen. Egal wie. Wir Bürger bekommen nur durch Zufall mit was hier für eine Schmierenkomödie von Seiten der SPD und vom Bürgermeister Ockel abgeliefert wird. Für alles hat man Zeit aber eine Bürgerversammlung einzuberufen und die Bürger aufzuklären, dazu fehlt diesem Bürgermeister ganz einfach die Courage. Diese Stadt mit ca. 13 500 Einwohner wird zu einem Vergnügungspark von bezahlten hauptamtlichen Stadträten. Nach dem Motto: Wer mitspielen will, muss nur bezahlen, in Form von Abgeordneten-Stimmen. Ausschüsse in denen laufend die Mitgliederzahlen erhöht werden. Inzwischen besitzt diese Stadt mehr Mitglieder als die Landesregierung. Wer muss das bezahlen. Die Antwort lautet schlicht und einfach: Na, wir die Bürger von Kelsterbach.

So kommt die Goysche „Symbol“-Politik von SPD und Freien Wählern beim Kelsterbacher Bürger an.