Posts tagged ‘Nachtflugverbot’

17. August 2012

Nachtflugverbot – Das Urteil

Dass jeder genau das aus dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts heraus liest, was ihm grade passt, ist eigentlich klar. Am dreistesten geht allerdings Fraport-Boss Schulte vor:

Für Flughafenbetreiberin Fraport bringt das Urteil klar zum Ausdruck, dass durchschnittlich 133 planmäßige Flüge gestattet seien.

Wo das Gericht von 133 Flugbewegungen in den Nachtrandstunden spricht – die, nebenbei bemerkt für Kinder mitten in der Nacht liegen! – betont Schulte das Wort „durchschnittlich“. Was aus seiner Sicht nichts anderes bedeutet, als dass es selbstverständlich mehr sein können.
Man fragt sich unwillkürlich, wie lange man sich eigentlich von solchen Menschen noch ins Gesicht spucken lassen muss und

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6. August 2012

Gold für Deutschland im Zurückrudern!

Kratky.

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26. Juli 2012

Erster Stadtrat: „Schluss mit dem Gejammer! Zehn Minuten Lärm sind zehn Minuten zuviel.“

Diese klare Ansage zu den Bemühungen der Luftverkehrswirtschaft, das Nachtflugverbot auszuhöhlen, kommt leider nicht von Kurt Linnert, von dem nan nicht so recht weiß, was er eigentlich tut, außer sich regelmäßig fürs Käseblättchen ablichten zu lassen, sondern von Franz-Rudolf Urhahn aus Mörfelden-Walldorf. Der noch einen weiteren Punkt hat:

Die Fraport brüstet sich – trotz Nachtflugverbot – mit einem Passagierrekord und auf der anderen Seite wird behauptet, dass der Frankfurter Flughafen zum Provinzflughafen verfällt, wenn das Nachtflugverbot nicht aufgeweicht wird.

Dass da irgendwas nicht zusammen geht, dürfte selbst härtesten Ausbaubefürwortern einleuchten. Selbst die Schwarz-Gelben aus Wiesbaden

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25. Juli 2012

Schulte, Kaden, Kratky: Nachtflugverbot – der Nächste bitte!

Das Getrommel für noch mehr Fluglärm und die Aufweichung des Nachtflugverbots geht weiter. Heute darf in der Frankfurter Rundschau der Lufthansa-Passagier-Vorsteher Kay Kratky ran und sein krudes Verständnis vom Respekt vor der Rechtsprechung deutscher Gerichte darlegen.

Wie könnte eine flexiblere Lösung aussehen?
Jedes Flugzeug, das bis zu einer vordefinierten Zeit seine Parkposition verlassen hat, sollte grundsätzlich eine Startgenehmigung erhalten. Dabei sollte es gleichgültig sein,

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23. Juli 2012

Ziehen Sie hierher, Herr Kaden!

Je weiter Einer von Fluglärm entfernt lebt, desto größer wird sein Verständnis für die Forderungen der Luftverkehrswirtschaft nach einem Aufweichen des Nachtflugverbots: Dieter Kaden, Chef der Flugsicherung in Langen, hat sich mit seiner Forderung nach „mehr Flexibilität bei den Abflügen am Abend“ auf die Liste der Minusmänner der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung geschossen: Er lebt im idyllischen Städtchen Bad Dürrheim

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21. Juli 2012

Das verrückte Weltbild des Dr. Schulte

wird hier kurz grade gezogen:

Fragen von Prof. Dr. med. Rolf Zander, Gegenwind 2011 Rhein Main e.V an den Vorstandsvorsitzenden der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte

Sehr geehrter Herr Schulte,
Ihre wiederholte Argumentation zum Nachtflugverbot, wiedergegeben in der Allgemeinen Zeitung Mainz (30.06./ 14.07.12), ist abwegig. Die Fraport steht bei Ihnen für Allgemein- und die Fluglärmgegner für Partikularinteressen, also staatstragend gegen egoistisch, so einfach ist das, aber nur bei Ihnen.

Dieses Schulte-Weltbild ist zu hinterfragen:
1. „Der 115. Deutsche Ärztetag 2012 fordert den Bundesrat,

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20. Juli 2012

„Anschlag auf das Nachtflugverbot“

hr-Landtagskorrespondent Christoph Scheffer (Bild:  hr)Vergrößern

hr-Landtagskorrespondent Christoph Scheffer

Airlines und Fraport wollen flexiblere Nachtflugzeiten. Unverschämt sei das – und ein Anschlag auf das Nachtflugverbot, kommentiert hr-Korrespondent Christoph Scheffer.