Archive for ‘Sport’

28. Oktober 2012

„Auf geht’s! Hier ist noch was drin!“

Recht behielt der Lollarer Torhüter mit der Anfeuerung seines Teams beim Stand von 0:1 nach der Halbzeit.

Eine indiskutable Leistung lieferte heute der Verbandsliga-Tabellenführer Kelsterbach beim 1:1 gegen den Tabellenletzten Eintracht Lollar bei sonnigem, aber kühlem Wetter vor ca. 80 Zuschauern ab.

Am Ende musste man sich mit einem Punkt zufrieden geben, den man wohl mehr dank einer stabilen Abwehr, denn eines – nicht vorhandenen – Mittelfelds und eines grade mal  „bemüht“ zu nennenden Sturms einfuhr.

Technisch und taktisch dem Gegner überlegen, trotz besserer Spielanlage, vermochte man in der ersten Halbzeit weder, zwingende Torchancen heraus zu spielen, noch die wenigen , die sich boten – bis auf eine, die zum 1:0 führte – zu nutzen. Zahlreiche Freistoßmöglichkeiten konnten auch in Hälfte zwei nicht genutzt werden. Dazu kamen haarsträubende Stockfehler, die manchen Angriffsversuch kläglich scheitern ließen.

Der Gast aus Lollar kam in der Folge dank einer guten kämpferischen Leistung besser ins Spiel, erzielte per Abstauber nach vorangegangenem Pfostentreffer den verdienten Ausgleich und holte einen Punkt gegen den Abstieg.

In einem insgesamt niveauarmen und schwachen Spiel vermisste man beim Tabellenführer  insbesondere Durschlagskraft im Sturm und eine ordnende Hand im Mittelfeld.

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13. August 2012

Zweiter Sieg im dritten Spiel

Sehr schön, was die Viktoria da leistet:

Scheitza und May schießen ihr Team Richtung Spitze

Viktoria Kelsterbach besiegte gestern den zuvor verlustpunktfreien VfB Gießen mit 3:1 und schiebt sich in die Spitzengruppe der Fußball-Verbandsliga Mitte.

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29. Juni 2012

„Schnellinger! Ausgerechnet Schnellinger!“

Ernst Huberty hat gestern Abend genausowenig Freude gehabt wie 1970, denk ich mal. 

BildDie spanische „AS“ hat 100% Recht:

 

„Mario Balotelli besiegt junges Deutschland

Prandellis Plan funktionierte, Löws Plan scheiterte kläglich. Gomez, schwer wie ein Elefant, dazu der inkompetente Podolski. Statt Klose zu aktivieren und Reus ins Getümmel zu werfen, vertraut der deutsche Trainer auf Altbewährtes. Das ging schief. Deutschland begann zwar, sein Spiel um den Strafraum zu weben, aber Italien, getreu seiner Geschichte vom rauen, aber funktionellen Spiel, tanzt sich zu zwei Toren. Die endgültige Strafe, und die teutonischen Agonie verlängert sich. Mindestens bis 2014.“

25. Mai 2010

Die unglaubliche Viktoria

Ganz sicher in die Vereinsgeschichte eingehen wird die Verbandsliga-Saison 2009/2010 von Viktoria Kelsterbach. Es ist eine Geschichte, die sich so wohl nur ganz selten im Fußball abspielt, agal, ob im Profi- oder Amateurbereich.

Abgeschrieben nach einer katastrophalen

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26. Oktober 2009

Kelsterbach: Das ist der Tiefpunkt

Eine weitere bittere Niederlage musste Viktoria Kelsterbach in der Fußball-Verbandsliga Mitte mit dem 3:4 gegen den Türkischen SV Wiesbaden hinnehmen.

Paradoxerweise erzielte immer die Mannschaft die Tore, die das Spiel nicht vorantrieb. Im ersten Spielabschnitt waren es die Türken, die einen technisch ansehnlichen Fußball spielten, das Toreschießen aber vergaßen. Thomas Graef zeigte wie es geht und traf aus 17 Metern zum 1:0 (10.). Auch im weiteren Verlauf drückten die Wiesbadener auf den Ausgleich. Rreshka zielte nach einer knappen halben Stunde knapp vorbei. Kurz vor der Pause trumpfte die Viktoria mit einem Doppelschlag auf. Dominik Machado war sowohl beim 2:0 von Beckmann nach einer Flanke (42.) als auch beim Abstauber von Jung zum 3:0 (45.) der Wegbereiter. Selbst diese Treffer zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt halfen den Kelsterbachern in der zweiten Halbzeit nicht. Schon nach dem 1:3 durch Baghramian (52.) begann «das große Zittern.» Drei Tore von Zer (70./75./85.) drehten für die Türken das schon verloren geglaubte Spiel. Der Tabellenletzte hingegen erlebte einen neuen Tiefpunkt. Schließlich hatte Graef zu allem Überfluss auch noch einen Foulelfmeter verschossen (87.). awo für FNP

10. August 2009

K-Bach: Tag des offenen Tors

Äußerst freigiebig zeigten sich drei der vier Kelsterbacher Mannschaften bei ihren Spielen am Wochenende: sie kassierten insgesamt 19 Gegentreffer. Der BSC hatte Glück: Er war spielfrei.

Doppeltorschütze Goller zeigt Kelsterbach die Grenzen auf

Nach dem 0:3 bei Aufsteiger Spvgg. Hadamar bleibt Viktoria Kelsterbach im Tabellenkeller der Verbandsliga Mitte. Die Mannschaft von Trainer Lars Isecke macht noch zu viele Fehler.

Kelsterbach. Eine Viertelstunde lang hielten die Gäste die Partie offen. Dann spielten die Gastgeber einen langen Ball über die Kelsterbacher Viererkette. Goller war enteilt, lief alleine auf Torhüter Morper zu und schob flach zur Führung ein. Für das Selbstvertrauen der Kelsterbacher war dieser Rückstand nicht förderlich. «Wir sind da noch zu nervös und machen zu viele individuelle Fehler», berichtete Co-Trainer Ralf Horst.

Vor der Stärke bei Standards hatte das Trainerduo Isecke/Horst die Mannschaft zwar gewarnt, im ersten Abschnitt flogen dennoch mehr als zehn Bälle nach Ecken oder Freistößen in Richtung des Kelsterbacher Tores. Kurz vor dem Wechsel war es dann geschehen. Ein Freistoß wurde verlängert, erneut Goller

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30. Mai 2009

Viktoria macht’s spannend!

Wieviel Verantwortung trägt der Präsident?

Mit einem 1:1 beim bereits abgestiegenen Ligakonkurrenten Marburg rettet sich die 1. Herrenmanschaft den Klassenerhalt.

Vieleicht sollte man sich bei der Viktoria nicht nur um Spieler und Trainer, um Spielsysteme und Taktiken Gedanken machen.

Es könnte ja auch sein, dass verfehlte Einkaufspolitik und strategische Entscheidungen des Vorstandes ihren Teil zum Niedergang des Vereins beigetragen haben. Einseitige Vorwürfe haben noch nie zum Besseren geführt.

Insofern wird auch der Präsident sich unangenehme Fragen gefallen lassen müssen. Egal, ob die Klasse gehalten wird oder nicht. Versicherungen gegen Fehlentscheidungen oder den Abstieg gibt es nicht…

30. Mai 2009

Viktoria einen Schritt vor dem Abgrund

Kann sie sich heute retten?

«Ich erwarte, dass sich die Mannschaft zusammenreißt. Sie hat den Karren in den Dreck gefahren, jetzt soll sie ihn auch rausziehen», fordert Präsident Udo Würz bedingungslosen Einsatz am Samstag (15 Uhr) bei Schlusslicht SF/BG Marburg. Bei einem Sieg über die nicht mehr zu rettenden Mittelhessen würden die Kelsterbacher noch einmal mit einem blauen Auge davon kommen. Ein Remis könnte auch zum Klassenerhalt oder zumindest die Relegation bedeuten, abhängig von den Ergebnissen der Konkurrenz. Sollte die Elf des scheidenden Trainers Christian Kreil jedoch den Kürzeren ziehen, dürfte der Abstieg wohl besiegelt sein. «Wenn wir in Marburg verlieren sollten, haben wir auch nicht das Recht, in dieser Liga zu spielen», sagt Würz unmissverständlich.

Neben Einsatzwillen ist heute aber auch ein gutes Nervenkostüm gefragt: (Weiter in der FNP)

25. Mai 2009

Viktoria mit schwerer Schlagseite

Kelsterbach zittert: Nun muss ein Sieg bei SF/BG Marburg zum Ligaverbleib her und auch der reicht unter Umständen nicht.

Im letzten Heimspiel kam Viktoria Kelsterbach im Kampf um den Klassenverbleib in der Fußball-Verbandsliga Mitte gegen den TSV Kirchhain nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus.

Das Unentschieden half keinem der direkten Konkurrenten wirklich weiter. So wusste Kirchhains Trainer Hartmut Huber auch nicht so richtig, was er mit der Leistung seiner Mannschaft und dem 1:1 anfangen soll. «Das wird wohl bis zum Schluss eine Rechen-Geschichte werden», spielte der Kichhainer auf die verzwickte Konstellation in der Tabelle an. Auch Kreil hatte sich seinen Abschied nach drei Jahren in Kelsterbach im letzten Heimspiel anders vorgestellt. «Mein Drehbuch hatte eigentlich für heute die Rettung vorgesehen», meinte Kreil, dessen Nachfolger im Fall des Klassenverbleibs schon feststeht. Sein alter Schulkamerad

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23. Mai 2009

Last Exit Kirchhain

Das ist ein absolutes Endspiel. Wir müssen unbedingt gewinnen, fordert Routinier Ralf Horst vor dem letzten Heimauftritt der Verbandsliga Mitte. Mit einem «Dreier» könnte die Elf des scheidenden Trainers Christian Kreil wohl den Klassenerhalt perfekt machen. Bei einem Unentschieden oder gar einer Niederlage droht ein nervenaufreibendes Saisonfinale beim Schlusslicht SF/BG Marburg.
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«Wenn wir gewinnen und die anderen Ergebnisse laufen einigermaßen für uns, dürften wir durch sein», hofft Horst trotz des jüngsten Rückschlags in Oberliederbach auf ein vorzeitiges Happy End. Andererseits: «Wenn wir am Ende absteigen sollten, sind wir selbst dran Schuld. Wir haben bislang schon genügend Matchbälle vergeben», will der Leistungsträger nichts Beschönigen. Vielmehr nimmt er sich und seine Teamkollegen in die Pflicht: «Wir müssen eine couragierte Leistung zeigen. Wenn wir so wie gegen Zeilsheim auftreten, bin ich tausendprozentig davon überzeugt, dass wir siegen.»
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