Archive for ‘Meinung’

16. Oktober 2012

Aus! Kein zusätzlicher Hauptamtlicher Stadtrat in Kelsterbach!

Zumindest die politische Vernunft scheint Einzug gehalten zu haben in die Reihen der SPD: Bei der nächsten Stadtverordnetenversammlung soll die Änderung der Hauptsatzung, die den Freien Wählern eine gut dotierte Stelle auf Kosten des Kelsterbacher Steuerzahlers bescheren sollte, zurück gezogen werden! Das berichtet die FNP.

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17. Juli 2012

Vorher komplett ahnungslos und hinterher alles bessser wissen: Volkswirte in Deutschland

Dieser Kommentar aus der Frankfurter Rundschau ist derart treffend, dass er dokumentiert werden muss:

Möge der Markt ihn richten

Von Tom Schimmeck

Die Krawallbotschaften des Wirtschaftspropheten Hans-Werner Sinn haben meistens nicht viel Bezug zur Realität. Jetzt bekommt der Schmalspur-Ökonom Widerstand aus den eigenen Reihen.

Will man Ökonom sein? Reizvoll einerseits: Man kann ganz ungestraft Blödsinn reden. Andererseits sinkt das Sozialprestige gegen Null.

Raten Sie bitte, wer uns 2007 einen Boom prophezeit hat, der „bis Ende des Jahrzehnts dauern“ könnte?

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27. Juni 2012

„Die Welt besteht nicht nur aus der Anti-Fraport-Front“

Da hat er Recht, der Herr Goy. Aber sowas von. Der Zweck des Daseins als Kelsterbacher besteht aber auch nicht darin, der Fraport, wann immer sie es wünscht, zu Willen zu sein.

Gleich geht’s mit Karacho übern Taubengrund – die Heimat der Schlaf- und Gehörlosen.

Wie der heutigen Berichterstattung zu entnehmen ist und die berichten, die dabei gewesen sind, ist es hoch her gegangen auf der Stadtverordnetenversammlung am Montag Abend. Besonders unangenehm aufgefallen sein sollen die neuen Herren der Stadt. Ausgerechnet diejenigen, von denen in füheren Stadtverordnetenversammlungen nichts zu sehen und noch weniger zu hören war. Die durch keinerlei Beteiligung an der politischen Debatte auffielen. Die in der Öffentlichkeit nicht auftreten, deren Programmatik man nicht kennt und die es – offenbar – bevorzugen, ihre Strippen in den Hinterzimmern der Niederhölle ziehen. Diese Herren also geben jetzt die präpotenten Rabauken und wollen die besseren Zellers sein?

Der wiederum versuchte wieder, vom Versagen der Stadtoberen in Sachen Sandhügelplatz (um nur einen Punkt herauszugreifen) abzulenken, indem er abstruse Vorwürfe an die Kooperation richtete, sie blockiere die Entwicklung des Ticona-Geländes. Das der Fraport gehört. Was, bitte, hat Kelsterbach damit zu schaffen, ein finanzstarkes PRIVATUnternehmen auch noch zu buttern? Mit fünf Hektar Wald?

DAS ist die wahre SPD-Politik: Durchpeitschen ohne Rücksicht auf Verluste. Begünstigt durch einen Koalitionsvertrag, der „100% SPD“ sei, wie Zeller in „Kelsterbach aktuell“ zitiert wurde.

Die von Jens Wiegand zum Ausdruck gebrachte Ansicht vieler Mitbürger, dass „Ockel nur in Kelsterbach sei, um Fraport den Weg zu ebnen“ verfestigt sich immer mehr. Offenbar gilt: Links blinken, rechts abbiegen. Den großen Kümmerer raushängen und sich einen feuchten Kehricht um die Probleme der Menschen scheren: Wenn es der Fraport dient, geht alles ganz schnell. Wenn es um den Kelsterbacher Bürger geht, dauert’s bis zum St.-Nimmerleinstag, bis etwas passiert – Beispiel: Barrierefreier Zugang zu den S-Bahnsteigen…

24. Februar 2011

Kelkheim: 900 Menschen bejubeln einen Betrüger

Der CSU-Shooting-Star und amtierende Bundesverteidigungsminister ist ein überführter Betrüger. Wie sollen wir ihn in Zukunft nennen? Xerox Googleberg? Oder einfach nur einen weiteren Kriminellen in Reihen der CDU/CSU?

Es ist schon bemerkenswert, dass der Herr seine „Verfehlungen“ ausgerechnet hier, im Stammland der CDU-Stahlhelmer zugibt. Hier, wo „jüdische Vermächtnisse“ erfunden wurden, um illegale Parteispenden für die CDU zu vertuschen. Hier, wo über ein Jahrzehnt lang ein Mann an der Macht war, dem kein schmutziges Mittel Unrecht war, um seine Macht zu erhalten und zu festigen.

Die CDU-Menschen in Hessen sind schon von einer besonderen Hartleibigkeit und Dreistigkeit, wenn einer der ihren „Scheiße gebaut“ hat. Der Beispiele sind Legion.  Darin sind sie nur noch mit den Originalen, den Bayern zu vergleichen, die es geschafft haben, einen verurteilten Totschläger, nämlich Otto Wiesheu, der im Suff einen Menschen tot gefahren hat, zum Wirtschafts- und Verkehrsminister (!!!) zu machen.

Dagegen sind Googlebergs Sünden sicher lässlich. Die Frechheit allerdings zu behaupten, er habe die Arbeit selbst verfasst und habe nur kleine Fehler begangen ist ekelerregend für jeden, der selbst schon einmal eine wissenschaftliche Arbeit verfasst hat.

Das an einen Barcode erinnernde Bild zeigt, wieviel des Inhalts der Guttenbergschen Dissertation  nicht von ihm stammt. Eigentlich sollte alles weiß sein. Dann wäre das eine ordentliche Arbeit. Aber so? Dreck. Durch und durch.

Gerne würde der Autor seine eigene Abschlussarbeit einer solchen Prüfung unterziehen, nur um zu zeigen, dass sie von vorn bis hinten sauber angefertigt wurde, so wie es ihm an der Albert-Ludwigs-Universität zu Freiburg beigebracht worden ist.

Was wir Akademiker diesem Lügner und Betrüger Guttenberg zu verdanken haben, ist ein Ansehensverlust WIRKLICH mühevoller Arbeit und dem Streben nach Wahrheit.

24. September 2010

Nachtflugverbot? Herr Ockel?!?

Man kann Herrn Bürgermeister Ockel vieles vorwerfen. Eines jedoch keinesfalls: nämlich, dass er industrieunfreundliche Politik betriebe.

Die jüngsten Einlassungen Herrn Ockels zu den Fortschritten in Sachen „aktiver Schallschutz“ sind ja durchaus zu würdigen und löblich. Nur: Wann und welche Ergebnisse angestrebt sind, das bleibt im Vagen.

Da ist – in der heutigen Ausgabe der „Kelsterbach aktuell“ die Rede von „Vorschlägen“, die eingebracht worden seien und nun geprüft werden müssten. Da liest man von „Maßnahmenpaketen“, die „nicht nur ein Einstieg in den ‚Aktiven

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30. Mai 2010

Finanzversbrecher Fitch: egal was Ihr tut, wir werfen Euch den Haien zum Fraß vor

Früher wurden Staaten und Unternehmen von den Rating-Agenturen abgestraft und in ihrer Kreditwürdigkeit heruntergestuft, wenn sie zuviele Schulden machten und ihre Haushalte zu sehr ins

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25. April 2010

Kleine Freuden

Tulpen - klar, oder?

Früher sah ich die Arbeit im Garten des elterlichen Anwesens als lästige Pflicht und zeitraubende, anstrengende Arbeit an. Das hat sich geändert. Heute tut es mir Leid, dass ich nicht mehr Zeit habe, mich um diesen Garten zu kümmern, aber er liegt leider 300 km weit im Süden und so bedarf es sorgfältiger Koordination unter Brüdern, um den Garten in Schuss zu halten. So gut es eben geht. Es könnte besser sein,

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8. April 2010

Staatsterrorismus vs. Pressefreiheit

Das ist also Demokratie. Wer den Mut hat, eindeutig illegale Praktiken des Staates, in dem er lebt und dessen Staatsbürger er ist, publik zu machen, muss damit rechnen, von eben diesem Staat verfolgt und für lange Jahre in den Knast geworfen zu werden.

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8. April 2010

Der politische Lump

Mit seinen weichen Gesichtszügen, dem fehlenden Hals und dem Ansatz zum Doppelkinn sieht Jörg-Uwe Hahn nicht unbedingt aus wie der wandelnde Durchlauferhitzer

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23. März 2010

Was bleibt: mehr als Zweifel

Gestern Abend wurde es also beschlossen, das „neue“ Eckpunktepapier, an dem seine Kritiker so viel Neues nicht finden konnten. Schön zwar, dass fast 100 Hektar Wald in Kelsterbacher Eigentum verbleiben oder gegen andere Flächen getauscht werden sollen, aber das ist wohl die einzige Veränderung, die für die Stadt von Vorteil ist.

Es bleiben viele Fragen offen und es stellen sich neue: Wie zum Beispiel will die Stadt ein eigenes Lärmschutzprogramm für die Bewohner finanzieren, wenn bereits in diesem Jahr mindestens 15 der avisierten 28 Millionen Euro in den Haushalt eingestellt

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