Archive for Oktober, 2012

28. Oktober 2012

„Auf geht’s! Hier ist noch was drin!“

Recht behielt der Lollarer Torhüter mit der Anfeuerung seines Teams beim Stand von 0:1 nach der Halbzeit.

Eine indiskutable Leistung lieferte heute der Verbandsliga-Tabellenführer Kelsterbach beim 1:1 gegen den Tabellenletzten Eintracht Lollar bei sonnigem, aber kühlem Wetter vor ca. 80 Zuschauern ab.

Am Ende musste man sich mit einem Punkt zufrieden geben, den man wohl mehr dank einer stabilen Abwehr, denn eines – nicht vorhandenen – Mittelfelds und eines grade mal  „bemüht“ zu nennenden Sturms einfuhr.

Technisch und taktisch dem Gegner überlegen, trotz besserer Spielanlage, vermochte man in der ersten Halbzeit weder, zwingende Torchancen heraus zu spielen, noch die wenigen , die sich boten – bis auf eine, die zum 1:0 führte – zu nutzen. Zahlreiche Freistoßmöglichkeiten konnten auch in Hälfte zwei nicht genutzt werden. Dazu kamen haarsträubende Stockfehler, die manchen Angriffsversuch kläglich scheitern ließen.

Der Gast aus Lollar kam in der Folge dank einer guten kämpferischen Leistung besser ins Spiel, erzielte per Abstauber nach vorangegangenem Pfostentreffer den verdienten Ausgleich und holte einen Punkt gegen den Abstieg.

In einem insgesamt niveauarmen und schwachen Spiel vermisste man beim Tabellenführer  insbesondere Durschlagskraft im Sturm und eine ordnende Hand im Mittelfeld.

16. Oktober 2012

Aus! Kein zusätzlicher Hauptamtlicher Stadtrat in Kelsterbach!

Zumindest die politische Vernunft scheint Einzug gehalten zu haben in die Reihen der SPD: Bei der nächsten Stadtverordnetenversammlung soll die Änderung der Hauptsatzung, die den Freien Wählern eine gut dotierte Stelle auf Kosten des Kelsterbacher Steuerzahlers bescheren sollte, zurück gezogen werden! Das berichtet die FNP.

11. Oktober 2012

„Freie Wähler“-Wähler!

Wusstet Ihr eigentlich, dass Eure Stadtverordenten sich in wichtigen Sitzungen lieber mit ihren Notebooks beschäftigen als mit dem Geschehen im Stadtparlament und dessen Ausschüssen? Das würde mich ziemlich nerven an Eurer Stelle…

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4. Oktober 2012

„Der Nationale Block bestehend aus WIK und CDU in Zusammenarbeit mit den Linken Sozialisten . . .“

Die Initiatorinnen des Bürgerbegehrens gegen einen zweiten Hauptamtlichen Stadtrat in Kelsterbach haben einen Offenen Brief an Bürgermeister Manfred Ockel (SPD) geschrieben. Das berichtet heute die FNP (Artikel in voller Länge lesen). Darin beklagen sie, dass der Rathauschef, der alle Kelsterbacher Bürger vertreten soll, nicht gegen die Verbalinjurien des Freie Wähler-Chefs Ayhan Isikli anlässlich der Ausländerbeiratssitzung vorgegangen ist. Die Initiatorinnen schreiben:

In der vergangenen Woche fand eine Sitzung des Ausländerbeirates statt, bei der die Themen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Bürgerbegehren im Vordergrund standen. Nachdem der Vorsitzende des Ausländerbeirates Sätze gebrauchte wie:
– „Ein hauptamtlicher Stadtrat hat eine Autorität, die sich auch einmal gegen die Verwaltung durchsetzen kann.“
„Der Nationale Block bestehend aus WIK und CDU in Zusammenarbeit mit den Linken Sozialisten…“ [link zum Offenen Brief im Original]
– „Ich kam mir vor wie in der Reichskristallnacht.“
haben nicht nur ein großer Teil des Ausländerbeirates, sondern auch alle Besucher auf eine Reaktion des Bürgermeisters gewartet, aber leider vergeblich. Herr Isikli hat rund 3000 Bürger in die rechte Ecke gestellt und den Vertrauenspersonen Nötigung beim Einsammeln der Unterschriften unterstellt. Wir empfinden alle diese Äußerungen als nicht angemessen und als Beleidigung. Es ist hervorzuheben, dass die Worte von Herrn Isikli nicht spontan in einer Diskussion fielen, sondern auf einer gründlich vorbereiteten Präsentation zu lesen waren. Der Vorsitzende des Ausländerbeirats hat sich also vorher sehr genau überlegt, was er sagen will und wie er es ausdrücken möchte.

Dass Ayhan „Loose Cannon“ Isikli sich damit endgültig – auch für seine Klientel! – für jedes Wahlamt in Kelsterbach disqualifiziert hat, sollte klar sein. Herr Ockel muss sich fragen lassen, in welcher Eigenschaft er an dieser Sitzung Teil genommen hat: als SPD-Vorsitzender und Koalitionspartner der Freien Wähler oder als Bürgermeister und ob er mit Leuten, die sich solcherart äußern, eine Koalition führen kann.