Presseerklärung der BI Kelsterbach zum Bürgerbegehren

Am Montag, dem 6. August haben die Vertrauenspersonen des Bürgerbegehrens gegen die zusätzlichen Stadträte in Kelsterbach, Eleonore Wagner, Paul Stein und Stefanie Riedel, die gesammelten Unterschriften an Bürgermeister Manfred Ockel übergeben.
Mit sage und schreibe 3.099 Unterschriften wurde die benötigte Anzahl für das 10 %-ige Quorum um ein Vielfaches übertroffen. Es sind sogar deutlich mehr als die für einen Bürgerentscheid benötigten 25 % der stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger. Das Ergebnis ist ein Riesen-Erfolg und übertrifft selbst die Erwartungen der Initiatoren bei weitem.
„Das Sammeln der Unterschriften war ein echter Selbstläufer“, freut sich Eleonore Wagner bei der Übergabe der 397 Listen im Rathaus. „Über alle Parteigrenzen sowie zahlreiche Bevölkerungs- und Kulturkreise hinweg erfuhren wir durchweg große Zustimmung. Wir erlebten aber auch den Ärger und großes Unverständnis der Kelsterbacher über eine derartig unsinnige Personalentscheidung, die die Stadt in dieser Form nicht braucht und die sie sich angesichts der Haushaltslage finanziell nicht leisten kann.“
Deutliche Botschaft an die neue Koalition
Dass es erst soweit kommen musste lastet sie der neuen Koalition an, die die Schaffung der neuen Stellen vereinbarte und damit die Menschen in dieser Stadt sehr verärgerte. „Ich habe Herrn Ockel bei der Übergabe gefragt, warum er ständig vermittelt, die mehr-Parteien-Kooperation hätte alles blockiert und eine stabile Mehrheit sei daher notwendig, selbst zu einem so hohen Preis. Dass dies nicht stimmt ist offensichtlich. Was ist so schlimm an einer offenen, transparenten Diskussion und wechselnden Mehrheiten bei verschiedenen Sachthemen?“ Das klare Ergebnis des Bürgerbegehrens wertet sie als deutliches Votum an die Koalitionsparteien für einen neuen, offen und ehrlichen Stil der Entscheidungsfindung und gegen intransparente Klientel- und Hinterzimmer-Politik, die die SPD über 60 Jahre gewohnt war und nun glaubt, mit Hilfe der Freien Wähler um jeden Preis wieder herstellen zu müssen.
Die Initiatoren des Bürgerbegehrens bedanken sich herzlichst bei Allen, die ihnen mit ihrer Unterschrift das Vertrauen gegeben und zum großen Erfolg beigetragen haben sowie natürlich bei allen Helferinnen und Helfern, ohne die ein solcher Erfolg unvorstellbar gewesen wäre.
Alle Beteiligten hoffen, dass die Botschaft diesmal ankommt!

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