Archive for August, 2012

23. August 2012

Gibt’s eigentlich mehr Kohle für stellvertretende Ausschussvorsitzende?

Oder wie kommt es, dass Herr Goy sich nach dem Stellvertreterjob im Haupt- und Finanzausschuss nun auch den im Bauausschuss zuschustern lässt? Wie erklärt sich die Zurückhaltung von Herrn Isikli? Glaubt er noch immer, Hauptamtlicher Stadtrat zu werden? Und was ist mit den beiden anderen Abgeordenten der FW? Können die es nicht, oder dürfen die nicht? Sind die FW eine „Two-Men-Show“?

Fragen über Fragen, die wohl samt und sonders unbeantwortet bleiben werden, so kommunikativ wie die Kelsterbacher Freien Wähler nunmal sind…

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20. August 2012

Anschwellend und abschwellend – in der Fraport-Interpretation

Bisher gingen die Meisten davon aus, dass der Fluglärm zwischen 22 und 23 Uhr abschwellen und zwischen 5 und 6 Uhr anschwellen soll. So dass den Menschen (sind Kinder keine Menschen?!) zur Nacht hin und in den Morgen hinein etwas mehr Ruhe gegönnt sei.

Das scheint ein fundamentales Missverständnis zu sein. Die Fraport interpretiert das „Konzept vom ab- und anschwellenden Fluglärm“ vollkommen anders.

In ihrer täglich geübten Praxis setzt der Lärm schlagartig um 4.45 Uhr ein, dröhnt durch bis etwa 9 Uhr, um dann langsam abzuschwellen. Abends ist bis 21.30 Uhr relative Ruhe, aber dann schwillt der Lärm an, erreicht seinen infernalischen Höhepunkt kurz vor 23 Uhr, um dann ganz, ganz langsam bis Mitternacht und darüber hinaus abzuschwellen.

Ob das im Sinne der Mediation ist und so vom Bundesverwaltungsgericht Leipzig gemeint war, darf wohl bezweifelt werden. Aber so lange Leute wie Bouffier, Schulte und Roth – wie auch die tollen Frankfurter Grünen  – friedlich in ihre Betten furzen können, wird sich wohl niemand an die Buchstaben des Gerichts halten und das Urteil wahrheitsgemäß umsetzen.

17. August 2012

Grüne Basisdemokratie

sieht heute so aus:

In ihrem Bewerbungsschreiben warnte Göring-Eckardt vor einer Urwahl. Diese löse keine Begeisterung aus. „Vielmehr würden wir Signale setzen, welche Wählerinnen und Wähler wir eher nicht wollen.“ Sie würde sich aber einer Urwahl nicht verweigern.

Herzlichen Glückwunsch – Da schwimmts dahin, eins der wenigen Argumente, diese Partei zu wählen… der Markenkern… is futsch…

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17. August 2012

RA Möller-Meinecke: Verfassungsbeschwerde!

Das allerdings sieht der Frankfurter Anwalt Matthias Möller-Meinecke anders. Er will gegen das Leipziger Urteil Verfassungsbeschwerde einlegen. Darin werde es um die Regelungen in den Randstunden der Nacht, also von 22.00 Uhr bis 23.00 Uhr und 5.00 Uhr bis 6.00 Uhr gehen, erklärte Möller-Meinecke am Freitag dem Sender Hit Radio FFH.

Der Anwalt vertritt Kläger aus Kelsterbach, einer Nachbargemeinde des Flughafens. „Unsere Mandanten werden innerhalb eines Monates eine Verfassungsbeschwerde einlegen und ihr Grundrecht auf Gesundheit auch in den Nachtrandstunden einfordern“, sagte Möller-Meinecke im Interview mit FFH.

„Es ist nicht einsehbar, dass insbesondere kleine Kinder mit sechs Stunden Schlaf auskommen müssen.“

17. August 2012

Nachtflugverbot – Das Urteil

Dass jeder genau das aus dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts heraus liest, was ihm grade passt, ist eigentlich klar. Am dreistesten geht allerdings Fraport-Boss Schulte vor:

Für Flughafenbetreiberin Fraport bringt das Urteil klar zum Ausdruck, dass durchschnittlich 133 planmäßige Flüge gestattet seien.

Wo das Gericht von 133 Flugbewegungen in den Nachtrandstunden spricht – die, nebenbei bemerkt für Kinder mitten in der Nacht liegen! – betont Schulte das Wort „durchschnittlich“. Was aus seiner Sicht nichts anderes bedeutet, als dass es selbstverständlich mehr sein können.
Man fragt sich unwillkürlich, wie lange man sich eigentlich von solchen Menschen noch ins Gesicht spucken lassen muss und

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13. August 2012

Zweiter Sieg im dritten Spiel

Sehr schön, was die Viktoria da leistet:

Scheitza und May schießen ihr Team Richtung Spitze

Viktoria Kelsterbach besiegte gestern den zuvor verlustpunktfreien VfB Gießen mit 3:1 und schiebt sich in die Spitzengruppe der Fußball-Verbandsliga Mitte.

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11. August 2012

Die Job-Motor-Lüge

Nach Fraport Angaben sind ca. 70.000 Arbeitnehmer am Flughafen tätig, wobei dies auch die Mitarbeiter aller dort angesiedelten Dienstleistungs-und Logistikunternehmen, Hotels, Restaurants und Einzelhandelsgeschäfte umfasst, wobei einige dieser Unternehmen aber überhaupt nichts mit dem Airport Business zu tun haben ( z.B. die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG ( 2000 Mitarbeiter) und die Dell GmbH ( 600 Mitarbeiter) ).

Die Arbeitsplätze am Frankfurter Flughafen machen ca. 2,4 % der Arbeitsplätze im Rhein-Main-Gebiet aus. Berücksichtigt man, dass am Flughafen 1999 bereits ca. 61.000 Mitarbeiter tätig waren, kann vom „Jobmotor Flughafen“ bei jährlichen Wachstumsraten bei den Arbeitsplätzen von ca.1,15 % keine Rede sein. Da die Planfeststellungsbehörde selbst im Falle des Nichtausbaus des Flughafens einen Anstieg der Arbeitsplätze auf 76.000 bis 2015 prognostizierte, droht auch kein Wegfall von Arbeitsplätzen bei Schließung der Nordbahn. Letztlich können massive Gesundheitsbeeinträchtigungen wie sie vom Fluglärm ausgehen auch nicht durch die Schaffung von Arbeitsplätzen gerechtfertigt werden.

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9. August 2012

Presseerklärung der BI Kelsterbach zum Bürgerbegehren

Am Montag, dem 6. August haben die Vertrauenspersonen des Bürgerbegehrens gegen die zusätzlichen Stadträte in Kelsterbach, Eleonore Wagner, Paul Stein und Stefanie Riedel, die gesammelten Unterschriften an Bürgermeister Manfred Ockel übergeben.
Mit sage und schreibe 3.099 Unterschriften wurde die benötigte Anzahl für das 10 %-ige Quorum um ein Vielfaches übertroffen. Es sind sogar deutlich mehr als die für einen Bürgerentscheid benötigten 25 % der stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger. Das Ergebnis ist ein Riesen-Erfolg und übertrifft selbst die Erwartungen der Initiatoren bei weitem.
„Das Sammeln der Unterschriften war ein echter Selbstläufer“,

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8. August 2012

„Die Gier hat gesiegt – Charaktertest nicht bestanden“

(zum Vergrößern anclicken)

Was die bürgerliche, den Banken sicher nicht abholde FAZ am 02.08.2012 einer ihrer Kernzielgruppen ins Stammbuch geschrieben hat, ist vernichtend.

Die Frankfurter Rundschau berichtet, dass allein 10.000 Schweizer Bankster befürchten müssen, entweder in den USA selbst oder im Ausland fest genommen und in die USA ausgeliefert zu werden.

Aber es sind nicht nur Schweizer Banken, die „Dreck am Stecken“ haben: Die italienische Unicredit, die spanische Santander, die britische Lloyds, die schottische RBS, die französische Société Générale und – immer dabei – die Deutsche Bank haben sich nicht nur bekleckert, sie stecken bis über beide Ohren im Sumpf.

Diese Bankster sind so verdorben, dass es wohl mehrere Generationen dauern und einen radikalen Gesinnungswechsel brauchen würde, bis man diesen Leuten wieder vertrauen könnte.

Allein, von einem irgendwie gearteten Wandel ist in dieser Branche keine Spur zu erkennen: Da wird  – angeblich – reuevoll geweint, man sei vom rechten Weg abgekommen wie es der Chef der HSBC vor Kurzem tat. Oder es wird einfach geschwiegen wie es die Deutschbankster tun. Oder es fließen ein paar Hundert Millionen Dollar und die  „Sache“ ist aus der Welt. – Sie machen einfach weiter: Kriechen den einen in bis zum Anschlag  in den Mastdarm, lassen andere eiskalt abblitzen und verdienen Milliarden.

Es braucht schon eine besondere charakterliche Disposition, um einen solchen Beruf ausüben zu können. Schonmal „American Psycho“ von Bret Easton Ellis gelesen? Da lernt der Normalo, sich zu ekeln.

Aber selbstverständlich: sie sind nicht alle so…

 

 

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7. August 2012

mond070820120530

mond070820120530

07.08.2012, 05.30 Uhr