„Die Welt besteht nicht nur aus der Anti-Fraport-Front“

Da hat er Recht, der Herr Goy. Aber sowas von. Der Zweck des Daseins als Kelsterbacher besteht aber auch nicht darin, der Fraport, wann immer sie es wünscht, zu Willen zu sein.

Gleich geht’s mit Karacho übern Taubengrund – die Heimat der Schlaf- und Gehörlosen.

Wie der heutigen Berichterstattung zu entnehmen ist und die berichten, die dabei gewesen sind, ist es hoch her gegangen auf der Stadtverordnetenversammlung am Montag Abend. Besonders unangenehm aufgefallen sein sollen die neuen Herren der Stadt. Ausgerechnet diejenigen, von denen in füheren Stadtverordnetenversammlungen nichts zu sehen und noch weniger zu hören war. Die durch keinerlei Beteiligung an der politischen Debatte auffielen. Die in der Öffentlichkeit nicht auftreten, deren Programmatik man nicht kennt und die es – offenbar – bevorzugen, ihre Strippen in den Hinterzimmern der Niederhölle ziehen. Diese Herren also geben jetzt die präpotenten Rabauken und wollen die besseren Zellers sein?

Der wiederum versuchte wieder, vom Versagen der Stadtoberen in Sachen Sandhügelplatz (um nur einen Punkt herauszugreifen) abzulenken, indem er abstruse Vorwürfe an die Kooperation richtete, sie blockiere die Entwicklung des Ticona-Geländes. Das der Fraport gehört. Was, bitte, hat Kelsterbach damit zu schaffen, ein finanzstarkes PRIVATUnternehmen auch noch zu buttern? Mit fünf Hektar Wald?

DAS ist die wahre SPD-Politik: Durchpeitschen ohne Rücksicht auf Verluste. Begünstigt durch einen Koalitionsvertrag, der „100% SPD“ sei, wie Zeller in „Kelsterbach aktuell“ zitiert wurde.

Die von Jens Wiegand zum Ausdruck gebrachte Ansicht vieler Mitbürger, dass „Ockel nur in Kelsterbach sei, um Fraport den Weg zu ebnen“ verfestigt sich immer mehr. Offenbar gilt: Links blinken, rechts abbiegen. Den großen Kümmerer raushängen und sich einen feuchten Kehricht um die Probleme der Menschen scheren: Wenn es der Fraport dient, geht alles ganz schnell. Wenn es um den Kelsterbacher Bürger geht, dauert’s bis zum St.-Nimmerleinstag, bis etwas passiert – Beispiel: Barrierefreier Zugang zu den S-Bahnsteigen…

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