Archive for Juni, 2012

29. Juni 2012

1970 in Mexiko

1970 in Mexiko

Das legendäre „Jahrhundertspiel“: WM-Halbfinale Deutschland-Italien 3:4 n.V.

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29. Juni 2012

„Schnellinger! Ausgerechnet Schnellinger!“

Ernst Huberty hat gestern Abend genausowenig Freude gehabt wie 1970, denk ich mal. 

BildDie spanische „AS“ hat 100% Recht:

 

„Mario Balotelli besiegt junges Deutschland

Prandellis Plan funktionierte, Löws Plan scheiterte kläglich. Gomez, schwer wie ein Elefant, dazu der inkompetente Podolski. Statt Klose zu aktivieren und Reus ins Getümmel zu werfen, vertraut der deutsche Trainer auf Altbewährtes. Das ging schief. Deutschland begann zwar, sein Spiel um den Strafraum zu weben, aber Italien, getreu seiner Geschichte vom rauen, aber funktionellen Spiel, tanzt sich zu zwei Toren. Die endgültige Strafe, und die teutonischen Agonie verlängert sich. Mindestens bis 2014.“

29. Juni 2012

„es geht hier nicht um einen Bürgermeister, der ein öffentliches Amt erschlichen hat. Es geht hier um Wahlbetrug“

Eyes Wide Shut

Der Ausbau des Frankfurter Flughafens führt über eine breite Spur aus Wort- und Rechtbrüchen. Der vorläufig Letzte dieser Art führt nach Kelsterbach, wo der SPD-Bürgermeister Ockel sein Wahlversprechen als Ausbaugegner gebrochen hat.

Am 31.1.2009 fand eine Demonstration von über 600 AusbaugegnerInnen des Frankfurter Flughafens durch Kelsterbach statt.

Demonstration am 31.1.2009 in Kelsterbach

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28. Juni 2012

Was nicht vergessen werden sollte…. wer so beschäftigt ist damit, andere „Geschäfte“ zu „führen“, der kann selbstverständlich nicht mehr mit voller Kraft sein Wahlamt ausüben. Oder?

Die Perle am Untermain

Von einem „politischen Signal“ wird im Allgmeinen gesprochen, wenn jemand etwas tut oder verkündet, das keine konkreten oder gravierenden Auswirkungen haben wird, ergo wertlos ist. Es soll lediglich anzeigen, dass der Signalgeber mit irgendetwas nicht zufrieden ist oder konform geht. Und es soll den Wähler beruhigen: Man tut ja schließlich was. Egal wie nutzlos es ist. Mit einem solchen „politischen Signal“ und großem Getöse in der FAZ (Artikel als pdf) haben sich unter anderen der Raunheimer Jühe, der Kelsterbacher Ockel und die Frankfurterin Rottmann aus dem „Forum Flughafen und Region“, einer von der Landesregierung und der Flugverkehrswirtschaft eingesetzen Blenderorganisation

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28. Juni 2012

Fluglärm – Bodenlärm – Kelsterbach

Ohne Worte.

28. Juni 2012

Kelsterbach braucht keine FDP – Sie hat Freie Wendehälse

Zur politischen Zuverlässigkeit des Herrn Isikli:

„Die WIK wollte im vergangenen Jahr auch der SPD einen Vorsitz vermachen“, sagte Eleonore Wagner, Sprecherin der WIK, nach der Sitzung. „Isikli hatte es jedoch zur Voraussetzung gemacht, dass die Freien Wähler bei der Kooperation nur mitmachen, wenn die SPD keinen Vorsitz bekommt.“

Verräterische Worte des Herrn Goy:

 

die Hauptsatzung der Stadt Kelsterbach wurde erfolgreich geändert und damit der Weg freigemacht für den zweiten hauptamtlichen Stadtrat. Während die SPD betonte, dass dieser wegen der Integrationspolitik in der Stadt unverzichtbar sei, hatte der Fraktionschef der Freien Wähler, Werner Goy, andere Argumente. „Warum ist er notwendig? Damit die Regierenden sich in der Regierung wieder finden“, sagte Goy.

Fragt sich nur, wie die Herren Goy und Isikli jetzt untereinander ausmachen, wer von beiden den Job (A14) bekommt. Würfeln? Losen? Hölzchen ziehen? Und was macht der Verlierer? Tritt der dann bei den Freien Wählern aus und zur SPD über?

27. Juni 2012

THILO SARRAZIN: SÜDLÄNDER ALS UNTERMENSCHEN

(hier dokumentiert, bevor dieser schöne Text verboten wird)

THILO SARRAZIN: SÜDLÄNDER ALS UNTERMENSCHEN
Thilo Sarrazin wird inzwischen von Journalisten benutzt wie eine alte Hure, die zwar billig ist, aber für ihre Zwecke immer noch ganz brauchbar, wenn man sie auch etwas aufhübschen muss. Für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung von gestern lieferte Sarrazin einen Beitrag zur Eurokrise – inhaltlich gewohnt dürftig, aber mit dem üblichen Geschmäckle einer pseudoprovokanten Wortwahl. Herablassend spricht Sarrazin gern von „Südländern“, wenn er Staaten meint. Die Doppeldeutigkeit von Land und Mensch ist gewollt: „Alle wissen, dass in den Südländern eine erhebliche Abwertung der Kosten und Preise stattfinden muss“, schreibt Sarrazin. Und der FAS-Redakteur versteht genau, was der Nordmann Sarrazin anklingen lässt. Der Satz wird als Zitat in den Text fett eingerückt – allerdings mit einer entscheidenden Kürzung: „Alle wissen, dass in den Südländern eine erhebliche Abwertung stattfinden muss.“ Das ist das Ziel: Südländer abwerten. Im Innersten sind es eh nur Untermenschen. So erfüllt der Journalknecht die Eingebungen seines Herrenmenschen. Fragt sich nur, wer da Hure und wer Drübersteiger ist?

27. Juni 2012

Jeder blamiert sich so gut er kann…

Werner Goy schrieb am 27.06.2012 10:47 Uhr
Diffamierungen des Herrn Wiegand
Die Vorwürfe des Hern Wiegand gegenüber Bürgermeister und meinem Fraktionskollegen Isikli erfüllten meiner Meinung in weiten Teilen den Straftatbestand der üblen Nachrede und der Diffamierung. Wir behalten uns zukünftig in solchen Fällen juristische Schritte vor.

Da wird er sich jetzt aber fürchten, der Herr Wiegand…

27. Juni 2012

„Die Welt besteht nicht nur aus der Anti-Fraport-Front“

Da hat er Recht, der Herr Goy. Aber sowas von. Der Zweck des Daseins als Kelsterbacher besteht aber auch nicht darin, der Fraport, wann immer sie es wünscht, zu Willen zu sein.

Gleich geht’s mit Karacho übern Taubengrund – die Heimat der Schlaf- und Gehörlosen.

Wie der heutigen Berichterstattung zu entnehmen ist und die berichten, die dabei gewesen sind, ist es hoch her gegangen auf der Stadtverordnetenversammlung am Montag Abend. Besonders unangenehm aufgefallen sein sollen die neuen Herren der Stadt. Ausgerechnet diejenigen, von denen in füheren Stadtverordnetenversammlungen nichts zu sehen und noch weniger zu hören war. Die durch keinerlei Beteiligung an der politischen Debatte auffielen. Die in der Öffentlichkeit nicht auftreten, deren Programmatik man nicht kennt und die es – offenbar – bevorzugen, ihre Strippen in den Hinterzimmern der Niederhölle ziehen. Diese Herren also geben jetzt die präpotenten Rabauken und wollen die besseren Zellers sein?

Der wiederum versuchte wieder, vom Versagen der Stadtoberen in Sachen Sandhügelplatz (um nur einen Punkt herauszugreifen) abzulenken, indem er abstruse Vorwürfe an die Kooperation richtete, sie blockiere die Entwicklung des Ticona-Geländes. Das der Fraport gehört. Was, bitte, hat Kelsterbach damit zu schaffen, ein finanzstarkes PRIVATUnternehmen auch noch zu buttern? Mit fünf Hektar Wald?

DAS ist die wahre SPD-Politik: Durchpeitschen ohne Rücksicht auf Verluste. Begünstigt durch einen Koalitionsvertrag, der „100% SPD“ sei, wie Zeller in „Kelsterbach aktuell“ zitiert wurde.

Die von Jens Wiegand zum Ausdruck gebrachte Ansicht vieler Mitbürger, dass „Ockel nur in Kelsterbach sei, um Fraport den Weg zu ebnen“ verfestigt sich immer mehr. Offenbar gilt: Links blinken, rechts abbiegen. Den großen Kümmerer raushängen und sich einen feuchten Kehricht um die Probleme der Menschen scheren: Wenn es der Fraport dient, geht alles ganz schnell. Wenn es um den Kelsterbacher Bürger geht, dauert’s bis zum St.-Nimmerleinstag, bis etwas passiert – Beispiel: Barrierefreier Zugang zu den S-Bahnsteigen…

25. Juni 2012

Freie Wähler winken mit dem Nasenring

Wilfried Harth habe auf der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses mit dem Grinsen gar nicht mehr aufgehört. Es sei ihm gegönnt. Gerade er war nach dem Verlust der absoluten Mehrheit der SPD so tief gestürzt wie kein anderer: Vom Stadtverordnetenvorsteher zum einfachen Mitglied. Das beutelt ein Ego, das gewohnt ist, Macht auszuüben. Bei solchen Politikern soll der Phantomschmerz besonders heftig sein.

Zellerokratie: Politisch gewollt – finanziell eigentlich nicht mehr machbar.

Auch Jürgen Zeller, der auf der SPD-Sitzung zum Abnicken des Koalitionsvertrages noch geklagt hatte, nach der verlorenen Wahl hätten die anderen Parteien zwar mit der SPD gesprochen, diese aber auch „locker ignoriert“ (Kelsterbacher Käseblättchen), wird seine Freude haben an dem, was heute Abend auf der Stadtverordnetenversammlung eingeleitet wird:

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