Archive for Februar, 2012

27. Februar 2012

Wundert sich jemand?

Wundert sich jemand?

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23. Februar 2012

Super-GAUck, der Freiheitskämpfer

Nach „Wuff“ hätten wir eigentlich was Besseres verdient. Was soll’s. Und nein, mein Präsident wird Super-GAUck sicher nicht sein und deshalb tagge ich meine Tweets zu diesem Thema mit #notmypresident. Das soll ganz klar sein. Sicher, er kann nicht Präsident aller Deutschen sein. Das ist auch nicht die Frage. Die Frage ist, ob er ein Präsident fürs Volk oder ein Präsident für die echten und selbst ernannten Eliten ist. Bisher habe ich den Eindruck, er wird das Letztere sein. Das wird deutlich aus vielen Äußerungen, die er getan hat. Das wird deutlich an seinem Freiheitsbegriff, der aus seiner Lebensgeschichte kommt und damit ok wäre, wenn da nicht eine Kapitalismushörigkeit mit rein spielte, die ich persönlich widerwärtig finde. Sein Gefasel von mehr Selbstverantwortung geht den Neoliberalen runter wie Öl. Klar. Auch ich bin dafür, dass jeder für sich selbst Verantwortung trägt. Was aber ist mit den Chancenlosen, den Abgehängten? Die sind für den Super-GAUck (verkürzt) selber Schuld. Schlaffis eben. Ich glaube, dass dem Pastor eines fehlt: die Fähigkeit zur Empathie.

Den Leuten hier im Rhein-Main-Gebiet beispielsweise würde er wahrscheinlich ganz pastoral ins Stammbuch schreiben, sie sollten sich nicht so anstellen und den Flughafen als Heilsbringer begreifen. Der Lärm und der Dreck seien nunmal der Preis des Wohlstands. Er würde sich dabei natürlich am Wohlstand eines Schulte orientieren, der sich und seine Familie nicht mit einem 5-Euro-Job durchbringen muss und nicht 1000 Meter von der Landebahn entfernt wohnen muss.

–>Ein lesenswerter Beitrag von Anatol Stefanowitsch

19. Februar 2012

Es kommt nix Bessres nach: Gauck soll Bundespräsident werden

Zu Joachim Gauck fällt einem vieles ein. Für den Moment soll dies genügen: Volker Pispers über den „Mann, der die DDR eigenhändig erledigte“ (V.P.) Prantl:„Joachim Gauck ist ein geschickter und verbindlicher Mann, seine Stärke ist das predigerhafte Pathos, das aber thematisch sehr schmalspurig ist. Er ist kein einfacher Kandidat, er ist einer, der emotional denkt, emotional redet und bisweilen auch emotional handelt. Er wird ein schwer kalkulierbarer Präsident sein, er wird für Irritationen sorgen. Er ist einer, der vor einiger Zeit Zuneigung zu den ausländerfeindlichen Thesen des Thilo Sarrazin gezeigt hat, er hat dem verkniffenen Buchautor mit freundlichen Worten „Mut“ attestiert; man fühlt sich erinnert an die Äußerungen von Steffen Heitmann, der im Jahr 1993 Helmut Kohls Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten war – und der dann, nach merkwürdigen Interviewäußerungen, von der CDU zurückgezogen wurde. Gauck selber bezeichnet sich als liberalkonservativ. Womöglich hat sich die FDP vom Wort ‚liberal‘ täuschen lassen, als sie ihn mit Hurra auf ihr Schild hob; die Betonung Gaucks liegt in sehr vielen Fragen der Gesellschaftspolitik auf konservativ, nicht auf liberal. Es mag aber der FDP gefallen haben, dass Gauck, wenig nachdenklich, die Proteste gegen den Finanzkapitalismus als ‚albern‘ bezeichnet hat, von Arbeitslosen und Einwandern mehr Eigeninitiative fordert und Hartz IV vollkommen in Ordnung findet. So ähnlich hat das auch der seinerzeitige FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle gesagt, als er nach der Hartz-IV-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts von ‚römischer Dekadenz‘ schwadronierte.“

19. Februar 2012

Versprochen ist versprochen – Empfehlung: Brunch im Stadtcafé

Ich kenn‘ mich ja mit der Kelsterbacher Gastronomie nicht so aus und die Zeiten, in denen ich täglich auf die Piste musste, sind schon etwas länger her. Aber heute waren wir mal unterwegs und es hat mir gut gefallen, im Kelsterbacher Stadtcafé ausgiebig zu brunchen: Das Buffet war reichhaltig und lecker, die Atmosphäre angenehm und das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt. Für Carnivoren wie für Vegetarier. Einziger Schwachpunkt aus meiner subjektiven Sicht: Das Rührei war ein bisschen zu fest und es fehlten mir Zwiebeln, Schnittlauch und Speck dran. Aber das ist Geschmackssache.

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