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24. Februar 2011

Kelkheim: 900 Menschen bejubeln einen Betrüger

Der CSU-Shooting-Star und amtierende Bundesverteidigungsminister ist ein überführter Betrüger. Wie sollen wir ihn in Zukunft nennen? Xerox Googleberg? Oder einfach nur einen weiteren Kriminellen in Reihen der CDU/CSU?

Es ist schon bemerkenswert, dass der Herr seine „Verfehlungen“ ausgerechnet hier, im Stammland der CDU-Stahlhelmer zugibt. Hier, wo „jüdische Vermächtnisse“ erfunden wurden, um illegale Parteispenden für die CDU zu vertuschen. Hier, wo über ein Jahrzehnt lang ein Mann an der Macht war, dem kein schmutziges Mittel Unrecht war, um seine Macht zu erhalten und zu festigen.

Die CDU-Menschen in Hessen sind schon von einer besonderen Hartleibigkeit und Dreistigkeit, wenn einer der ihren „Scheiße gebaut“ hat. Der Beispiele sind Legion.  Darin sind sie nur noch mit den Originalen, den Bayern zu vergleichen, die es geschafft haben, einen verurteilten Totschläger, nämlich Otto Wiesheu, der im Suff einen Menschen tot gefahren hat, zum Wirtschafts- und Verkehrsminister (!!!) zu machen.

Dagegen sind Googlebergs Sünden sicher lässlich. Die Frechheit allerdings zu behaupten, er habe die Arbeit selbst verfasst und habe nur kleine Fehler begangen ist ekelerregend für jeden, der selbst schon einmal eine wissenschaftliche Arbeit verfasst hat.

Das an einen Barcode erinnernde Bild zeigt, wieviel des Inhalts der Guttenbergschen Dissertation  nicht von ihm stammt. Eigentlich sollte alles weiß sein. Dann wäre das eine ordentliche Arbeit. Aber so? Dreck. Durch und durch.

Gerne würde der Autor seine eigene Abschlussarbeit einer solchen Prüfung unterziehen, nur um zu zeigen, dass sie von vorn bis hinten sauber angefertigt wurde, so wie es ihm an der Albert-Ludwigs-Universität zu Freiburg beigebracht worden ist.

Was wir Akademiker diesem Lügner und Betrüger Guttenberg zu verdanken haben, ist ein Ansehensverlust WIRKLICH mühevoller Arbeit und dem Streben nach Wahrheit.

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