CDU und FDP treiben Zerstörung Kelsterbachs als selbständige Kommune voran

und unser Magistrat hat „keine schwerwiegenden Einwände“. Einzige Gegenstimme: Hans Beck von der WIK.

Dem Kieswerk Mitteldorf soll – wie schon vor über vier Monaten bekannt wurde – erlaubt werden, weitere 10 Hektar  Kelsterbacher Bannwald zu roden, um die privatwirtschaftlichen Interessen des Eigentümers zu bedienen. Totschlagargument der angeblichen „Liberalen“ – wie immer -: Arbeitsplätze. Anclicken zum VergrößernAber wieviele Leute arbeiten da draußen in Wirklichkeit? 10? 50? Mehr werden’s nicht sein. Das ist im Vergleich zu Opel Rüsselsheim mehr als lächerlich. Ökonomisch gesehen. Im Vergleich zum ökologischen Wert von 10 Hektar Bannwald sowieso!

Neben den im unten stehenden Artikel vom Regierungspräsidium (!) erhobenen Bedenken ist nach dem Renaturierungskonzept der Firma Mitteldorf zu fragen. Existiert es überhaupt? Wie sieht es aus? Ist es konsistent und realistisch?

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6 Kommentare to “CDU und FDP treiben Zerstörung Kelsterbachs als selbständige Kommune voran”

  1. Unverantwortlich, daß die Stadt Kelsterbach diesem Raubbau zugestimmt hat. Der Firma Mitteldorf ist das Ablaufdatum ihrer
    alten Nutzungsgenehmigung von Anfang an bekannt. Sie und die
    Mitarbeiter (gibt es dort eigentlich einen Betriebsrat ?) hatten
    also Zeit genug sich vorzubereiten. Aber es ist nicht das erste
    Mal, daß Mitteldorf das Druckmittel „Arbeitsplätze“ einzusetzen
    versucht und die Stadt Kelsterbach „auf den Leim geht“.

  2. Ja, Leo, erstaunlich ist doch wie wehr- und konzeptionslos die Stadt Kelsterbach alles über sich ergehen lässt: Den Wegzug der Condor mit dem Argument des erhöhten Lärmaufkommens, den sie selbst mitverursacht, die nachteilige Gewerbesteuerverteilung am Mönchhof zu Gunsten Raunheims und, und, und. Man fragt sich, wozu wir überhaupt einen Bürgermeister haben.

    • der gleiche Bürgermeister, welcher in einer von der FRAport gesponserten Firma auch noch Geschäftsführer ist…..ein Schelm, wer böses dabei denkt…

  3. Man sollte nichts Böses denken. Meines Erachtens ist das Problem des Bürgermeisters seine mangelnde Verbundenheit mit unserem Städtchen. Wäre er hier wirklich mit dem Herzen – und nicht nur aus Pflichtgefühl – dabei, dann hätte es eine Unvberschämtheit wie das mutmaßlich von Fraport diktierten Eckpunktepapier nie gegeben. Zumindest nicht in dieser Form, die uns Kelsterbacher leztlich nur verhöhnt.

  4. Hallo Leute,

    interessiert verfolge ich die erneute Diskussion über den BGM Ockel und dessen Motive. In einem Kommentar am 07. Juli 2009 habe ich doch meine Vermutung schon einmal geäußert:

    Das Bild von Fraport Schulte und Ockel in „vertrauter Zweisamkeit“ läßt einen einfach nicht los …

    … und der Gleichlaut der Presseerklärungen von Fraport und „Stadt Kelsterbach“ lassen in mir zum wiederholten Mal einen Gedanken hochkommen, der mich seit einiger Zeit „nicht loslässt“:

    Der frühere „Nachbarschaftsbeauftragte“ des Flughafens, Herbert Becker war vor seiner Anstellung bei FRAPORT Bürgermeister und erster Stadtrat der Flughafen-Anliegergemeinden Zeppelinheim und Neu-Isenburg und mir ist bisher kein Nachfolger bekannt …

    • Tja, Wilfried, was wir bräuchten, wären Kontoauszüge… so lange bleibt alles Spekulation.

      Und so lange eine machtverwöhnte SPD in Kelsterbach ihre Marionette stützt, wird wohl nichts zu machen sein.

      Mich persönlich würde einmal die Spenderliste von CDU und SPD in Kelsterbach interessieren. Ob man da wohl Einblick bekommen kann als normaler Bürger?

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