Hier sind Spezialisten (BWL) gefragt

Aus der FR: „Mit einer Zusammenarbeit der Flughäfen Frankfurt und Hahn kann nach Ansicht der SPD das Nachtflugverbot für den Frankfurter Flughafen verwirklicht werden. Teile des nächtlichen Frachtflugverkehrs ließen sich ohne Probleme von Rhein-Main zum Hunsrück-Flughafen Hahn verlagern, sagte der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering (SPD) am Dienstag in Wiesbaden nach einem Treffen mit der hessischen SPD-Landtagsfraktion. Deren Vorsitzender Thorsten Schäfer-Gümbel kündigte eine gemeinsame Arbeitsgemeinschaft der beiden Landesverbände zu dem Thema an.“
FRA-Hahn
Interessant wäre in diesem Zusammenhang eine Modellrechnung: Um wieviel verteuert sich eine Frachttonne durch den, geschätzt anderthalbstündigen,  Transport vom Rhein-Main-Flughafen nach Hahn? Vorausgesetzt, der LKW verbraucht 40 Liter/100 km? Wieviel macht die zusätzliche Zeit aus? Kann man bei einer Ladekapazität von 80 Tonnen (?) bei der MD 11 davon ausgehen, dass es bei 17 Nachtflügen 34 LKW-Ladungen sind oder eher mehr? Lässt sich eine Umweltbilanz erstellen? Wieviel Dreck bläst ein LKW von FRA nach Hahn in die Luft?

Letztlich: Was kostet die Nachtruhe für 200.000 Menschen im Rhein-Main-Gebiet die Frachtflieger? Was bringt es den Speditionen?

Und, natürlich, aber das lässt sich nicht berechnen: Sind die Menschen im Hunsrück bereit, die Belastungen auf sich zu nehmen für Arbeitsplätze am Hahn?

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