Viva Altstadtfest!

Vielleicht ist es an der Zeit, überkommene Traditionen zu überdenken…

Kelsterbach am Freitag Abend auf dem Altstadtfest: Entspannt, ohne Politiker, ohne Politik und ohne hysterische Jugendliche auf dem Selbsterfahrungstrip, bzw. solche, die nie davon runter gekommen sind.

Das Altstadfest ist schon allein, was das Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten angeht, der Kerb ungefähr eine Zilliarde mal überlegen: Auf jedem Meter duftet es leckerer.  Vom Flammkuchen aus Alsace über Boquerones und Paella aus Spanien bis zu den weltberühmten Knobibaguettes, von perfekten Crèpes bis hin zu Omas Waffeln (sogar mit Schuss) gibt es alles, was des Genießers Herz erfreut.  Wer denkt da noch an fettige Pommes und verkochte Nierenspieße?

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Und dazu noch ein musikalisches Angebot, das diesen Namen auch verdient. Ein Heinz Stejskal mit Begleitung und ohne die leider aufgelöste Welkebach Group allein auf der Bühne ist ein Garant für gute Laune und beste Unterhaltung. mehr Wert als dreitausend toplines oder Dexters Langweiler.

Manch einer ging heute abend auf jeden Fall später, besser unterhalten und zufriedener nach Hause…

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2 Kommentare to “Viva Altstadtfest!”

  1. Reife Leistung, vom Altstadtfest kommen und dann noch etwas schreiben. Die Musik der „Rest-Welkebach“ war gut, ebenso die Stumble Beats. Bier auch, aber man sollte niemals!!! nach einem Pils ein Kölsch trinken, löst Schüttelfrost aus. Aber dem Veranstalter Stadt scheint doch ab und an die Übersicht zu entgleiten: wenn im BSC-Zelt die Leute vertrieben werden, weil die Lautstärke bis zum Anschlag aufgedreht wird und keine Unterhaltung mehr möglich ist, macht’s keinen Spass, ähnlich ist es auf dem Schulhof der Alten Schule. Es muss doch klar sein, wenn auf dem Marktplatz Bands spielen, dass dann nicht versucht wird, dies andern Orts zu übertönen. Es scheint einigen Leuten nicht klar zu sein: Falls auch nur eine Anwohner, ich bin übrigens keiner, dagegen vorgeht, hätte dies gravierende Folgen für das Altstadtfest. Die Besucher kommen, um Freunde zu treffen, zu quatschen und auch um Musik zu hören. Aber ich vermute, die meisten wollen sich nicht das Hirn rausblasen lassen. In den vergangenen Jahren sind etliche Vereine beim Altstadtfest ausgestiegen, damit ist auch die Vielfalt zurückgegangen. Das Altstadtfest sollte sich wieder, vom Marktplatz als Zentrum ausgehend, als Fest von Kelterbachern/Vereinen für Kelterbacher entwickeln.

    • Das ist ja das Schöne am Altstadtfest: Wenn’s einem an einem Ort nicht gefällt, kann man gut woanders hingehen. Und „lauschige“ Plätzchen finden sich da auch immer. Die Geduld der Anwohner ist allerdings sehr zu loben und es gebührt ihnen Dank!

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