Wir sind gekommen, um zu bleiben…

Bürgerentscheid zum Waldverkauf

Weitere Gegenwehr

Die Kritiker des Waldverkaufs in Kelsterbach an Flughafenbetreiberin Fraport wollen trotz ihrer Niederlage beim Bürgerentscheid am Sonntag nicht klein beigeben. Aus dem Votum ergebe sich ein klarer Auftrag an Bürgermeister, Magistrat und Stadtverordnete, ein entsprechendes Papier zu überarbeiten, teilten die Kritiker am Montag mit. Beim Bürgerentscheid wurde zwar das angestrebte Millionen-Geschäft mit 61,7 Prozent der gültigen Stimmen abgelehnt. Allerdings wurde das notwendige Quorum verfehlt, wonach 25 Prozent der rund 9900 Wahlbeteiligten den Verkauf ablehnen mussten. Nur 22 Prozent aller Wahlberechtigten hatten gegen den Verkauf gestimmt.

Die Bürger fordern einen effektiven Schallschutz, so dass in Schlaf- und Wohnräumen 30 Dezibel nicht überschritten werden. „Wir gehen davon aus, dass die Stadtverordneten in Kelsterbach sich bewusst sind, dass sie den Willen der fast 62 Prozent der Wähler nicht ignorieren können“, sagte Anne-Rose Tanke von der Initiative, die den Waldverkauf stoppen will. (ddp)

Jetzt erst recht: Initiatoren und Unterstützer des Bürgerbegehrens bei "Tante Ju"

Jetzt erst recht: Initiatoren und Unterstützer des Bürgerbegehrens bei "Tante Ju"

Die PM im Wortlaut:

PRESSEMITTEILUNG
Kelsterbach, 06.07.2009

Stellungnahme der Initiatoren des Bürgerbegehrens

Abstimmung gewonnen – Bürgerentscheid verloren

Für alle Beteiligten ist der Ausgang des gestrigen Bürgerentscheids in Kelsterbach sehr enttäuschend.

Die Entscheidung berührt mit der Nutzung der Klagechance und einem Lärmschutz wichtige Interessen aller Bürger.

Unverständnis herrscht daher über die zu geringe Wahlbeteiligung von 36,6%. Damit wurde eine einmalige Gelegenheit vertan, als Bürger direkten Einfluss auf die Politik und das Schicksal der Stadt Kelsterbach zu nehmen.

Wir gehen davon aus, dass die Stadtverodneten sich bewusst sind, dass sie den Willen von 61,74% der Wähler nicht ignorieren können.
Daraus ergibt sich ein klarer politischer Auftrag an den Bürgermeister, den Magistrat und die Stadtverordneten, die Eckpunkte so zu überarbeiten, dass tatsächlich das Beste für Kelsterbach heraus geholt wird! Wir fordern konkret einen effektiven Schallschutz mit Maximalpegeln nicht über 30 dB(A) in Schlaf- und Wohnräumen.

Die Initiatoren und Unterstützer des Bürgerbegehrens sehen sich durch den Zuspruch von 2212 Kelsterbacher Bürgern bestätigt und sind fest entschlossen, weiterhin politisch aktiv zu bleiben und die Entwicklung der Stadtpolitik kritisch zu begleiten.

Im Namen aller am Bürgerbegehren Beteiligter,

Eleonore Wagner

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: