Fraport blockt bei Berechnungen zu erwartendem Fluglärm

Prozess um Flughafen-Ausbau – Neu-Isenburg erwägt Befangenheitsantrag

(Siehe dazu auch: „12 Mängel bei der Fluglärmermittlung“)

Mit scharfen Auseinandersetzungen um die Berechnung des erwarteten Fluglärms ist am Freitag die Verhandlung um den Ausbau des Frankfurter Flughafens vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) fortgesetzt worden.

Die Kläger rügten, dass das Kasseler Gericht keinen unabhängigen Sachverständigen, sondern die Flughafen-Betreibergesellschaft Fraport mit der Lärmermittlung beauftragt hatte. „Der Senat hat dadurch ein Stück weit den Eindruck seiner Neutralität verloren“, sagte Rechtsanwalt Wolfgang Baumann, der private Grundstückeigentümer aus Frankfurt vertritt.

Klaus Haldenwang, Anwalt der Stadt Neu-Isenburg, erklärte: „Wir stehen kurz vor einem neuen Befangenheitsantrag.“ Eine Anwältin der Stadt Rüsselsheim sprach von einem „reinen Parteigutachten“ der Fraport. Die Angaben dürften deshalb nicht höher bewertet werden als die Aussagen der von den Klägern beauftragten Sachverständigen.

Vor dem VGH werden voraussichtlich noch bis zum 24. Juni elf Musterklagen gegen die Genehmigung zum Bau der neuen (Weiter in der FR)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: