Archive for Juni, 2009

30. Juni 2009

„Ein gutes Gefühl“ für den Bürgerentscheid

Verhaltener Optimismus herrscht bei den Initiatoren und Unterstützern des Kelsterbacher Bürgerbegehrens am kommenden Sonntag.

Das Wichtigste ist, das Quorum zu erfüllen: Dazu müssen 25% der wahlberechtigten Kelsterbacher an die Wahlurne gehen. Und natürlich mit JA stimmen.

Dass dies die einzig vernünftige Wahl ist, hat sich in den vergangenen Wochen bestätigt.  Die Vertreter der Stadt konnten auf keiner einzigen ihrer Veranstaltungen überzeugend darlegen, dass das so genannte „Eckpunktepapier“ besser für Kelsterbach und die Kelsterbacher ist.

Dies veranschaulicht ein einziges Beispiel: Für die Landebahnfläche erlöst die Stadt bei einem freiwilligen Verkauf an die Fraport 18 Mio Euro. Wenn der Bürgerentscheid durchgeht und das Eckpunktepapier gekippt ist, erhält die Stadt ebenfalls 18 Mio Euro als Entschädigung für die dann folgende Enteignung.  Also keinen Cent weniger. Und: die Stadt bleibt

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27. Juni 2009

„Verlogenheit“, „Ignoranz“ und die Lufthansa

Kann man noch guten Gewissens mit einer Linie fliegen, die mir nichts, Dir nichts von ihrem Anwalt erklären lässt, das Land sei nicht an die Ergebnisse der Mediation gebunden?

(Bild zum Vergrößern des Artikels 2x anclicken: hier und auf der Folgeseite)

(Bild zum Vergrößern des Artikels 2x anclicken: hier und auf der Folgeseite)

Man möchte nicht in der Haut der Menschen stecken, die offenbar wertvolle Lebenszeit in zahllosen Verhandlungen zur Mediation zwischen Land, der Stadt Frankfurt, Fraport, Luftlinien und von Dreck und Lärm betroffenen Städten, Gemeinden und Anwohnern vergeudet haben.

„Kalte Wut“ dürfte

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26. Juni 2009

Kids aufgepasst: Sommerfest der Petrusgemeinde-Jungschar

Von Birgit Radinger

Kelsterbach, Juni 2009

Am Samstag, den 4. Juli 2009, veranstaltet die Petrusgemeinde Kelsterbach auf denMainwiesen ein Sommerfest für ihre Jungschargruppen und Kinder im Alter von 6 – 12 Jahren.

Die Teilnehmer erwartet von 15. – 17.00 Uhr ein buntes Programm mit einem Actionstationslauf, der unter anderem Attraktionen wie Sommerski, eine Hüpfburg, Lkw-Reifen-Rennen oder eine Schwamm-Wasserschlacht beinhaltet.

„Da die Jungschargruppen sich bis zum Sommer mit dem biblischen Thema „Josef und seine Brüder“ – einer Geschichte aus dem Alten Testament – beschäftigt haben, steht das Fest als Abschluss vor der Sommerpause unter dem Motto Versöhnungsfest“. so Heike Westkamp, Leiterin der ‚Ameisenjungschar-Gruppe’. „Wir freuen uns

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26. Juni 2009

Steht „Kelsterbach“ künftig für „unsolidarischen Egoismus“?

„Wo kommst’n her?“ – „Aus Kelsterbach“ – „Ach, von denen, die uns beim Kampf gegen den Flughafenausbau im Stich gelassen und verraten haben?!?“

So oder so ähnlich könnte es Kelsterbachern in Zukunft gehen, wenn sie in Nachbarstädten wie Hattersheim, Flörsheim, Hochheim oder anderswo unterwegs sind.

Egal, werden manche denken, 30 Millionen Silberlinge sind doch auch was. Die sollten aber bedenken, wie Judas Ischariot endete: An einem Baum, weil er seine Schande nicht mehr ertragen konnte…

Zum Glück gibt es die Chance, diesen Makel abzuwenden. Am 5. Juli hat es jeder wahlberechtigte Kelsterbacher Bürger selbst in der Hand. Mit einem JA beim Bürgerentscheid ist der fatale Weg der Stadt in die Rechtlosigkeit gegenüber der Fraport zu vereiteln.

Dass dies der einzige und richtige Weg ist, materiellen wie moralischen Schaden von der Stadt und ihren Bürgern abzuwenden, darauf deuten auch die Presseberichte vom heutigen Tag aus der „Frankfurter Neuen Presse“ (die beileibe kein linkes oder Chaotenkampfblatt ist) und aus der „Frankfurter Rundschau“ hin:

fr2606(Bild 2x – hier und auf der Folgeseite – anclicken zum Vergrößern!)

Frankfurter Neue Presse:
Klageverzicht auf Kosten der Nachbarn
Die Gegner des Vertrags mit

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25. Juni 2009

Ockel kann einfach nicht überzeugen!

Bürgermeister Erhard Engisch wollte bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen, Ockel hat es noch nichtmal bis nach Kassel geschafft. Da hilft auch eine Claqueurstruppe in Mannschaftsstärke nicht: Schlechte Presse für den Bürgermeister.

Zitiert nach Leo Postl, FNP

Während der Bürgerversammlung im Fritz-Treutel-Haus verteidigt der Magistrat den Verkauf des Kelsterbacher Waldes an die Fraport AG. Die Bürger meinten, da sei mehr rauszuholen gewesen.

«Wir wollen unser Recht und keine Einigung», brachte eine Frau die Meinung der Gegner des Eckpunktepapiers zum Verkauf des Kelsterbacher Waldes an die Fraport AG auf den Punkt. Auch nach der Bürgerversammlung, welchen die Stadt Kelsterbach im Fritz-Treutel-Haus veranstaltet hatte, gab es keine Annäherung der Standpunkte in Bezug auf den Bürgerentscheid am 5. Juli. Wohl zeigten sich die Bürger einsichtig, dass der Bau der Landebahn Nordwest kaum mehr verhindert oder gar rückgängig gemacht werden könne. Umso mehr sollte Bürgermeister Manfred Ockel aber um die nicht der Besitzeinweisung unterliegenden Flächen kämpfen, anstatt sie zu einem «Schnäppchenpreis» an die Fraport zu verkaufen. Der Rathauschef sieht bei einem «Nein» zum Eckpunktepapier und

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25. Juni 2009

O-Töne von der Infoveranstaltung

Für alle, die gestern nicht bei der Informationsveranstaltung dabei sein konnten und die Internetaffinen: Live-Mitschnitte der Redebeiträge von Pfarrer Bremer, Frau Bürgermeisterin Munck aus Hochheim und Herrn Rechtsanwalt Möller-Meinecke.

Hier zum Anhören:

bremer1Pfarrer Bremer hören – Klick hier!

Frau Munck, Teil 1 hören – Klick hier!
Teil 2 hören – Klick hier!

Herrn Möller-Meinecke, Teil 1, hören – Klick hier!
Teil 2 hören – klick hier!
Teil 3 hören – Klick hier!

25. Juni 2009

Bürger für Bürger: Handfeste Infos zum Bürgerentscheid

Voll war’s gestern Abend bei der Informationsveranstaltung der Initiatoren des Bürgerbegehrens im großen Saal des Fritz-Treutel-Hauses. Aber genau wie bei der von der Stadt veranstalteten Bürgerversammlung vorgestern, als doch etliche Sitzreihen frei geblieben waren, dürfte sich der Altbürgermeister Fritz Treutel, dessen Bundesverdienstkreuz im Foyer zu sehen ist, im Grabe herum gedreht haben, ob dessen, was er dort zu hören bekam.
plakat
Nur, anders als vorgestern, als größtenteils nichtssagendes politisches Geschwafel vorherrschte und lediglich der Versuch, moralischen Druck auf die Bevölkerung auszuüben, bemerkenswert war, wurden die anwesenden 300 Bürger mit harten Fakten versorgt:

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24. Juni 2009

Verwaltungsgerichtshof handelt brav nach den Vorgaben aus Politik und Wirtschaft

Flughafen: Gericht lehnt alle Beweisanträge der Kläger ab

Anwälte: Nicht ausreichend Gehör bekommen – Am Mittwoch Schlussplädoyers

Kassel. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat am Dienstag im Prozess um den Ausbau des Frankfurter Flughafens sämtliche Beweisanträge der Kläger abgelehnt. Es handelte sich um 320 Stück.

Die elf Musterkläger gegen den Ausbau – hauptsächlich Gemeinden rund um den Flughafen – reagierten mit Empörung. Das Gericht wolle den Prozess in eine bestimmten Richtung lenken, sagte ein Anwalt der Kläger. Man habe zudem nicht ausreichend rechtliches Gehör bekommen, rügten die Anwälte der Kläger.

Am Mittwoch sollen die Abschlussplädoyers gehalten werden. Das Urteil wird wohl erst in einigen Wochen verkündet. Der VGH hatte sämtliche Beweisanträge mit unterschiedlichen Begründungen abgelehnt. Viele Anträge

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23. Juni 2009

Lesung mit Kim Otto: Der gekaufte Staat

Von Dirk Treber

Die Interessengemeinschaft zur Bekämpfung des Fluglärms (IGF) führt gemeinsam mit der Bürgerinitiative gegen die Flughafenerweiterung Mörfelden-Walldorf zwei Lesungen mit dem ARD-Journalisten Kim Otto durch. Er liest aus seinem mit Sascha Adamek verfassten Buch „Der gekaufte Staat“ – Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben.
Es geht insbesondere um die Frage: Warum nimmt der Fluglärm zu? Weshalb lässt sich das neue das neue Fluglärmgesetz auch als Lex Fraport bezeichnen.

Die Termine der Lesungen sind:

Samstag , den 27. Juni um 20.00 Uhr in Kulturbahnhof (KUBA) Mörfelden

Sonntag, 28. Juni um 12.00 Uhr im Waldcamp an der Okrifteler Straße in Kelsterbach.

Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.

Kim Otto ist

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22. Juni 2009

Waldfest: HEUTE bis 18:00 Uhr!

Mit einer Lesung aus: Kim Otto, „Der gekaufte Staat“ – Wie Fraport sich seine Gesetze selbst schreibt. Kinderbespaßung, Kaffee, Kuche‘, Worscht: alles da!

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Die Infobroschüre zum Download:Buergerentscheid_info