Zur Redlichkeit des Heathrow-Arguments der Fraport

Immer wieder führt die Fraport den angeblichen Wettbewerb an, in dem sie mit London Heathrow steht. Wenn man den Flughafen nicht ausbaue, werde man gegenüber den Briten ins Hintertreffen geraten. Die berührt natürlich auch das Cargo-Geschäft und damit die nächtlichen Flugbewegungen.

In der heutigen Ausgabe der Frankfurter Rundschau lesen wir nun einen Brief, der die Argumentation der Fraport zumindest in einem sehr schrägen Licht erscheinen lässt (Vorschaubild zum Vergrößern anclicken):
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Warum hatte es die Fraport im Januar eigentlich plötzlich so eilig, seine Anteile am Hahn für nur einen Euro an das Land Rheinland-Pfalz zu verscherbeln?
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Offensichtlich ist doch, dass es Absichten gab, den Hahn zum Frachtflugzentrum auszubauen, falls es mit der Nordwestlandebahn nichts werden würde.

Vielleicht hat die Fraport ja zu früh verkauft: Die Verhandlung zur Rechtmäßigkeit des Krebsgeschwürs vor dem VGH beginnt am 02. Juni in Kassel.

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