„Tja, das ist halt so“

Derart kaltblütig und desinteressiert äußert sich der Ministerpräsident Roland Koch gegenüber seinen Parteifreunden, wenn sie ihm ihre Sorgen angesichts der Nordwestlandebahn schildern.

Die Folgen des Flughafenausbaus für die Menschen der Region: Die Frankfurter Rundschau macht sie sichtbar.

Die Verlierer des Flughafenausbaus (1)
Bange Häuslebauer

Familie Schader wohnt in der Einflugschneise des Frankfurter Flughafens. Was das für die vier Flörsheimer bedeutet, schildert FR-Redakteurin Andrea Rost. Start einer kleinen Serie über die Opfer des Flughafenausbaus.

Niklas will nicht weg aus Flörsheim. „Hier wohnen alle meine Freunde, wegziehen wäre echt doof“, sagt der 13-Jährige. Seine Schwester Nadja will auch da bleiben, obwohl sie schon jetzt oft nachts schlecht schläft. „Die Flugzeuge sind laut“, sagt die Elfjährige. „Sie fliegen fast bis Mitternacht und morgens um halb fünf starten schon wieder die ersten.“

Niklas und Nadja leben in Flörsheim, seit sie sich erinnern können. Sie gehen dort aufs Gymnasium, treiben Sport und musizieren in Vereinen. „Wir haben uns 1997 entschlossen, ein Haus im Neubaugebiet zu bauen – vor allem der Kinder wegen“, sagt Ludger Schader.

Der gelernte Betriebswirt ist in der Flörsheimer Altstadt aufgewachsen, sein Großvater besaß ein Grundstück nördlich der Bahn. Dort entstand – (Weiter in der FR, mit der Möglichkeit zu kommentieren

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