Archive for Mai, 2009

30. Mai 2009

Viktoria macht’s spannend!

Wieviel Verantwortung trägt der Präsident?

Mit einem 1:1 beim bereits abgestiegenen Ligakonkurrenten Marburg rettet sich die 1. Herrenmanschaft den Klassenerhalt.

Vieleicht sollte man sich bei der Viktoria nicht nur um Spieler und Trainer, um Spielsysteme und Taktiken Gedanken machen.

Es könnte ja auch sein, dass verfehlte Einkaufspolitik und strategische Entscheidungen des Vorstandes ihren Teil zum Niedergang des Vereins beigetragen haben. Einseitige Vorwürfe haben noch nie zum Besseren geführt.

Insofern wird auch der Präsident sich unangenehme Fragen gefallen lassen müssen. Egal, ob die Klasse gehalten wird oder nicht. Versicherungen gegen Fehlentscheidungen oder den Abstieg gibt es nicht…

30. Mai 2009

Wirtschaftsminister Posch kämpft vor Gericht für Nachtflüge

BUND: „Noch ist nichts entschieden!“

Von Thomas Norgall, BUND Hessen

„Wirtschaftsminister Dieter Posch (FDP) hat sich meilenweit von den Interessen der Menschen entfernt“, kritisiert Brigitte Martin, Vorstandssprecherin des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): „Dass der Hessische Wirtschaftsminister nun sogar persönlich für die Nachtflüge am Frankfurter Flughafen vor Gericht kämpfen und damit seinen Wortbruch gegenüber den lärmbetroffenen Menschen in der Rhein-Main-Region zur Vollendung bringen will, ist ein Tiefpunkt politischer Glaubwürdigkeit“.

Der BUND ist trotz der bereits erfolgten Waldrodungen weiterhin optimistisch, den Ausbau des Frankfurter Flughafens noch zu stoppen, weil die vorläufige Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes Kassel (VGH Kassel) gleich in mehreren Punkten im Widerspruch zur Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) und

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30. Mai 2009

Viktoria einen Schritt vor dem Abgrund

Kann sie sich heute retten?

«Ich erwarte, dass sich die Mannschaft zusammenreißt. Sie hat den Karren in den Dreck gefahren, jetzt soll sie ihn auch rausziehen», fordert Präsident Udo Würz bedingungslosen Einsatz am Samstag (15 Uhr) bei Schlusslicht SF/BG Marburg. Bei einem Sieg über die nicht mehr zu rettenden Mittelhessen würden die Kelsterbacher noch einmal mit einem blauen Auge davon kommen. Ein Remis könnte auch zum Klassenerhalt oder zumindest die Relegation bedeuten, abhängig von den Ergebnissen der Konkurrenz. Sollte die Elf des scheidenden Trainers Christian Kreil jedoch den Kürzeren ziehen, dürfte der Abstieg wohl besiegelt sein. «Wenn wir in Marburg verlieren sollten, haben wir auch nicht das Recht, in dieser Liga zu spielen», sagt Würz unmissverständlich.

Neben Einsatzwillen ist heute aber auch ein gutes Nervenkostüm gefragt: (Weiter in der FNP)

29. Mai 2009

Radfahr-Demo nach Kassel gestartet

Von Thorsten Riesner

Mit einer kleinen Verspätung von einer guten halben Stunde hat sich heute um 10.40 Uhr eine bunte Gruppe aus aktiven Bürger/-innen der Region vom Waldcamp aus mit dem Fahrrad auf den Weg nach Kassel gemacht, um den Richtern am VGH den Fluglärm etwas näher zu bringen. Am Dienstag nach Pfingsten beginnen dort die Verhandlungen über die Musterklagen gegen den Planfeststellungsbeschluss. Über Kelsterbach und den Standstreifen der B40 ging es Richtung Schwanheim und von dort zu ersten Zwischenstation am Frankfurt er Opernplatz.

Bürgermeister Antenbrink (Bürgermeister von Flörsheim und nicht etwa von Kelsterbach, wie unbedarfte Beobachter der Szene überrascht feststellten) ließ es sich nicht nehmen, die Ausbaugegner persönlich zu verabschieden. Er war mit mehreren Mitarbeitern angereist, während die Landebahngegner aus der Kelsterbacher Verwaltung, wie so oft zu solchen Anlässen in den letzten Jahren, durch Abwesenheit glänzten. Flörsheim gehört zu jenen Kommunen, die weiterhin versuchen durch eine Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss Verbesserungen für ihre Bürger und ihre Stadt zu erreichen.

Im Gegensatz dazu war die Kelsterbacher Fraktion die größte in dem Zug, der sich in Richtung Kassel in Bewegung setzte.

Dazu auch aus der heutigen FR:
Protest-Tour zum Gericht
Flughafenausbaugegner Reinhold Hörner radelt zum Gericht nach Kassel. Der FR-Redakteurin Meike Kolodziejczyk erklärt er, warum er dort

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29. Mai 2009

Bürgerinitiative nimmt Stellung zu Raunheims Austritt aus ZRM

Stellungnahme zur „Frankfurter Erklärung“, dem Austritt der Stadt Raunheim aus der Initiative „Zukunft Rhein-Main“ und den Auseinandersetzungen um das weitere Vorgehen gegen den Ausbau des Rhein-Main Flughafens

Mit der „Frankfurter Erklärung“ soll eine (Neu-) Positionierung der von Fluglärm betroffenen Kreise, Städte und Gemeinden im Rhein-Main-Gebiet erreicht werden. Zugleich beschließt die Stadt Raunheim den Austritt aus der Initiative „Zukunft Rhein-Main“. Dazu erklärt die Bürgerinitiative gegen Fluglärm Raunheim:
1. Der Ausbau war, ist und bleibt unzumutbar und muss weiter nachdrücklich bekämpft werden.
Auch wenn Fraport versucht, auf rechtlich unsicherer Grundlage Fakten zu schaffen, bleibt der Ausbau ökonomisch unsinnig und ökologisch eine Katastrophe. Mit dem Platzen der „Finanzblase“ ist nicht nur die bisher größte Wirtschaftskrise ausgelöst worden, es wurde auch das Scheitern des neoliberalen Modells grenzenlosen Wachstums und ungezügelter Marktdominanz deutlich. Vor diesem Hintergrund an veralteten Wachstumsprognosen festzuhalten, ist abenteuerlich. Vor allem aber zeigen die neueren Erkenntnisse der Klimaforschung, dass diese Prognosen nicht eintreten dürfen, wenn das Weltklima nicht völlig aus den Fugen geraten soll. Was der Flughafen wirklich induziert, sind nicht 100.000 neue Arbeitsplätze, sondern die Emission von Millionen Tonnen klimaschädlicher Treibhausgase. Mit dem Bannwald werden

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29. Mai 2009

Website zum Bürgerbegehren!

Mitbürger! Unter der URL http://www.bürgerbegehren-kelsterbach.de/1.html könnt Ihr Euch darüber informieren, was es am 05. Juli zu entscheiden gilt!

Worum geht es?
Bürgerbegehren → Bürgerentscheid

Das Bürgerbegehren ist fast abgeschlossen

Bis 23. März 2009 mussten die erforderlichen 800 Unterschriften gesammelt werden, um einen Bürgerentscheid gegen das von SPD und CDU Kelsterbach beschlossenene Eckpunktepapier (u.a. zum Waldverkauf) in Gang zu bringen. Damit sich alle BürgerInnen ein Bild davon machen können, (Weiter auf Bürgerbegehren Kelsterbach)

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28. Mai 2009

Ausbaugegner reisen nach Kassel

Ausbaugegner reisen nach Kassel Mit einer kleinen Probe Lärm
Von Joachim F. Tornau

Wenn die Richter nicht zum Fluglärm kommen wollen, soll der Lärm zu ihnen kommen. Statt vor Ort im Rhein-Main-Gebiet wird der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) daheim in Kassel über die umstrittene Erweiterung des Frankfurter Flughafens verhandeln. Kein Wunder, meint Winfried Heuser. „Wenn man“, sagt der Sprecher des Bündnisses von mehr als 60 Bürgerinitiativen gegen den Ausbau, „die Reden im Sitzungssaal bei jedem Überflug unterbrechen müsste, wäre es unmöglich, diesen Dauerlärm für zumutbar zu erklären.“

Zum Beginn der Verhandlungen am kommenden Dienstag wollen die Ausbaugegner deshalb „wenigstens eine kleine Probe Fluglärm“ nach Kassel mitbringen und vom Band abspielen. Zu der Kundgebung vor dem „Haus der Kirche“, in das der VGH wegen des erwarteten Andrangs ausgewichen ist, werden rund 300 Betroffene erwartet. Im ab7Sitzungssaal findet bloß der kleinste Teil von ihnen Platz. Nur etwa 80 der 200 Plätze (Mehr in der Frankfurter Rundschau)

28. Mai 2009

Wer im Glashaus sitzt

sollte nicht mit Steinen werfen

Während der Stadtverordnetenversammlung am vergangenen Montag erhob der SPD-Fraktionsvorsitzende schwer wiegende Vorwürfe gegen die Initiatoren des Bürgerbegehrens, wie bereits mehrfach berichtet. Unter anderem auch den, dass man sich die Unterschriften der Kelsterbacher mit falschen Angaben erschlichen habe.

Dass der Herr sich damit ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt hat, sollte ihm klar sein. Denn wer erinnert sich nicht daran, wer es war, der wochenlang in „Kelsterbach aktuell“ wahrheitswidrig behauptete, „der Wald gehört der Stadt nicht mehr“?

Wer trat mit dem Versprechen zur Bürgermeisterwahl an, alles ihm Mögliche gegen die neue Landebahn zu tun? Und wer war es, der als frisch gebackener Bürgermeister plötzlich das berüchtigte Eckpunktepapier ab4aus dem Hut zauberte, als Fraport vom RP Darmstadt die vorläufige Besitzeinweisung erhielt? Wie heisst der Mann, der keinerlei Anstalten machte,

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28. Mai 2009

Die Spatzen pfeifen’s von den Dächern

„Geld ausgeben macht Spaß – Vor allem, wenn’s nicht das eigene ist!“ Es geht munter weiter!

Nun erreichten uns Informationen über einen anderen Fall von merkwürdigem Finanzgebaren der Stadt: Offenbar hat man freihändig für 12.000 Euro eine neue Kaffemaschine für das Bürgerhaus gekauft.

Angeblich auf ausdrückliche Weisung, ohne Einholung weiterer Angebote und sehr zur Verwunderung von Rathausmitarbeitern, die ansonsten mit Lieferanten und Dienstleistern um viel kleinere Beträge hart verhandeln müssen.

Obendrein wird kolportiert, der Lieferant der Kaffeemaschine sei ein Spezi eines hochrangigen, städtischen Bediensteten.

Sollten diese Vorgänge bei der Stadt zutreffen, erscheinen die harten Anschuldigungen seitens eines beaknnten SPD-Mannes, die Initiatoren des Bürgerbegehrens wollten die Stadt in die Pleite treiben, noch um einige Grade lächerlicher als sie es ohnehin schon sind: Jeder normale Geschäftsmann holt sich vor Auftragserteilung mindestens drei Angebote ein!

Zumal: Es scheint nicht besonders eilig gewesen zu sein mit der neuen Maschine, denn sie soll mittlerweile im Keller des Bürgerhauses verstauben, weil niemand in der Lage sein soll, sie zu bedienen.

28. Mai 2009

Zur Redlichkeit des Heathrow-Arguments der Fraport

Immer wieder führt die Fraport den angeblichen Wettbewerb an, in dem sie mit London Heathrow steht. Wenn man den Flughafen nicht ausbaue, werde man gegenüber den Briten ins Hintertreffen geraten. Die berührt natürlich auch das Cargo-Geschäft und damit die nächtlichen Flugbewegungen.

In der heutigen Ausgabe der Frankfurter Rundschau lesen wir nun einen Brief, der die Argumentation der Fraport zumindest in einem sehr schrägen Licht erscheinen lässt (Vorschaubild zum Vergrößern anclicken):
fr2705-2

Warum hatte es die Fraport im Januar eigentlich plötzlich so eilig, seine Anteile am Hahn für nur einen Euro an das Land Rheinland-Pfalz zu verscherbeln?
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Offensichtlich ist doch,

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