„Manche sind erst jetzt aufgewacht.“

Kelsterbach

Ausbaugegner zelten am Mönchwaldsee

VON MEIKE KOLODZIEJCZYK
Wie Baumrinde sehen sie aus, die braunen Placken auf den Papptafeln. Erst auf den zweiten Blick erkennt man Füßchen, Wirbel, abgespreizte Schenkel. Froschkadaver sind mit Reißzwecken an die Tafeln gespießt; Dutzende der derzeit laichenden Amphibien, platt gefahren – so die Aufschrift des bizarren Monuments – von Wagen der Polizei und Sicherheitsdienste. Schließlich ist im Kelsterbacher Wald sonst niemand motorisiert unterwegs.

Spaziergänger und Radfahrer kommen vorbei, bleiben stehen am Stand der Bürgerinitiativen, blättern in den ausgelegten Broschüren, spenden Geld und Material, schauen, wie sich die Flughafenausbaugegner an der Mahnwache so eingerichtet haben. Jetzt, wo es endlich wärmer wird.

„Die Mahnwache erfüllt ihren Zweck als Informations- und Vernetzungspunkt“, sagt die Aktivistin Nadja Abel. Seit die Fraport mehr als 200 Hektar Wald für die geplante Nordwestlandebahn abholzen und das Widerstandscamp am 18. Februar räumen ließ, (weiter in der FR)

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