Wildschweinwald statt schnöder Sesterzen!

Wir schreiben das Jahr 2009 nach Christus. Ganz Untermainien ist von denen aus dem Römer besetzt. Ganz Untermainien? Nein! Ein paar rebellische Städtchen und Dörfer leisten erbitterten Widerstand!

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Ganz da unten, im Südwesten des Imperiums, wo es sich gerade anschickt, sich noch ein großes Stück vom Kuchen… (Click ReadMore“) einzuverleiben, wagen es die Leute, „Nein“ zu sagen zu den Gelüsten der Imperatrix im Römer und ihrer Schergen in Aeroportum.

Denn es geht ihr nicht nur um die Erweiterung des Lagers Aeroportum, sondern auch darum, das recht reiche Städtchen Kelsterbachorum in ihren Machtbereich zu bringen. Denn dann müsste sie den Reichtum von Aeroportum nicht mehr mit den Leuten aus Kelterbachorum teilen, bzw. ihnen etwas abgeben und könnte alles für sich behalten und so aufteilen, wie es ihr gefällt.

Wenn die Imperatrix also den Wildschweinwald in ihre Finger bekommt, ist Kelsterbachorum von drei Seiten eingeschlossen: im Norden vom Main und in alle anderen Richtungen vom Imperium: im Osten von Chemicum Maximum, Schwanheimum, dem gerade im Bau befindlichen Müllverbrennum, Sindlingum und im Süden und Westen von Aeroportum Quintum. Nur einen einzigen Weg hätte Kelsterbachorum dann noch in seine Provinz-Oppidum Gross-Geraum: die Rüsselsheimer Straße. Ein Bändchen von gerade mal 15 Metern Breite. letzte-landvervindungDer letzte Landweg in den freien Westen! Leicht zu okkupieren im Ernstfall. Die andere Straße, die über Walldorfum nach Gross-Geraum geführt hat, wurde bereits von den Römerleuten aus Aeroportum erobert und dicht gemacht – wegen angeblich notwendiger Schanzarbeiten an der Brücke über die Via Tertium nach Colonia – : Da kann keiner aus Kelsterbachorum mehr lang fahren.

strasewall

Die Wegnahme des Wildschweinwaldes, den Neubau von Aeroportum Quintum und den damit einhergehenden Lärm wollen sich aber viele tapfere Streiter aus Kelsterbachorum nicht gefallen lassen, obwohl der Stadthäuptling schon mit dem Zenturio von Aeroportum gegen den Willen seiner Häuptlingskollegen aus den umliegenden, freien, untermainischen Vici und Oppida einen Contractum über den Verkauf eben dieses Wildschweinwaldes schließen wollte. Also gingen die Tapferen aufs Forum und sammelten Stimmen von freien Bürgern für ein Votum, das verhindern soll, dass Kelsterbachorum sich mit dem Verkauf selbst in den Sack steckt, den die Imperatrix aus dem Römer nur noch zu zu machen braucht und Kelsterbachorum kassiert.

Zähne knirschend akzeptiert der Stadthäuptling die Forderung nach dem Votum und verspricht, keine weiteren Verhandlungen hinsichtlich des Contracti mehr mit dem Zenturio von Aeroportum zu führen, bis das Votum gezeigt hat, was die Civitas von Kelsterbachorum im Votum entscheidet.

Darob ist großer Jubel unter den Tapferen und man munkelt, auch in den Consilia der Oppidorum Gross Geraum, Raunheimum, Hattersheimum, Offenbachum und Walldorfum habe man sich die Hände gerieben in klammheimlicher Freude.
stamm

Im Monat der Göttin Juno geht’s weiter – vor dem Senat in Kasselum!

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