20. Dezember 2011

Kurz vor Jahresende

Schön, dass Kelsterbach eine neue Opposition und einen Bürgermeister auf Abruf hat.

4. Mai 2011

Wir wollen mehr Demokratie wagen

Unter diesem Leitsatz Willy Brandts von 1972 haben CDU, WIK, EUK, Freie Wähler und die LINKE der Kelsterbacher SPD und ihren Grandseigneurs Zeller, Harth und Ockel nach 60 Jahren Alleinherrschaft am 02. Mai 2011 eine Lektion in Demokratie erteilt.

Sicherlich mag es schwer zu ertragen sein, den Vorsitz über die Stadtverordnetenversammlung zu verlieren.  Bestimmt ist es schwer, einen Sitz im Magistrat weniger zu haben und mit einem Patt leben zu müssen.  Demütigend mag es sogar sein, alle Mandate in überregionalen Gremien zu verlieren. Das Schlimmste aber wird sein, dass der Fraktionsvorsitzende in Zukunft seine Zunge hüten und den oppositionellen Ratsmitgliedern denselben Respekt zu erweisen hat wie seinen eigenen Genossen, sprich: sich in demokratischen Umgangsformen zu üben hat.  PNP 2011_05_03 Ein Denkzettel für die SPD-1, PNP 2011_05_04 Das ist Blockadepolitik

28. März 2011

Das Konzept der SPD: „Ich kauf’ Dich.“

Bewährt seit 60 Jahren.
«Das war der unsachlichste und konzeptloseste Wahlkampf, den ich je erlebt habe. Den anderen Parteien ging es nur darum, der SPD die absolute Mehrheit zu entreißen.» (Zeller)

Vielleicht greift sich der Herr mal an die eigene Nase. Wer am Freitag vor der Wahl auf dem Markt noch Wähler mit Bratwurst und Bier ködern muss, der sollte seine eigene Konzeptionslosigkeit nicht auf andere projizieren.

27. März 2011

Herzlichen Glückwunsch, Jens!

Wer hätte gedacht, dass Ihr auf Anhieb 6% holt und ins Parlament einzieht? So muss es weiter gehen!

27. März 2011

Herzlichen Glückwunsch, Lory! Herzlichen Glückwunsch, Annerose!

Und selbstverständlich auch Glückwunsch an alle übrigen gewählten Vertreter der WIK!

Der Kampf hat sich gelohnt! Mit Euch wird nicht nur die WIK zur zweitstärksten Kraft im Kelsterbacher Stadtparlament entscheidend gestärkt, sondern auch ein neuer Politikstil in diese Stadt einziehen.

Wir freuen uns darauf, dass einem Herrn Ockel in Zukunft sehr genau auf die Fingerchen geschaut wird beim Verwalten der Stadt!

27. März 2011

Schlag ins Gesicht der SPD!

Verheerende Niederlage und Quittung für Selbstherrlichkeit, Arroganz und Bürgerferne

Update 28.03. 2010: Nach Auszählung aller Stimmzettel stellt sich die Situation anders – und enttäuschend – für die Kelsterbacher Opposition dar. Man sollte eben doch den Tag nicht vor dem Abend loben oder ein Spiel für beendet halten, bevor der Schiri abgepfiffen hat: Zwar bleibt es bei der heftigen Klatsche für die Kelsterbacher „Sozialdemokraten“, aber sie haben einen potentiellen Koalitionspartner gefunden: die Freien Wähler. Das vorläufige Endergebnis sagt, dass die SPD 17, die Freien Wähler 3, die EUK 1, DIE LINKE 1, die CDU 7 und die WIK 8 Sitze in der neuen Stadtversammlung haben werden.

Damit ist klar, dass die Opposition aus CDU, WIK und der neu eingezogenen LINKEN ihr Wahlziel verfehlt haben und die SPD weiter regieren kann wie gehabt.  Schade. Für Kelsterbach. Für die demokratische Kultur in dieser Stadt.

Nach dem vorläufigen Ergebnis verliert die SPD ihre absolute Mehrheit im Kelsterbacher Stadtparlament und fährt mit 43% ein für ihre Verhältnisse katastrophales Ergebnis ein.

Es ist bisher nur ein Trendergebnis. Aber: 11 (!) Prozent Minus wird die SPD in der detaillierten Stimmauszählung nie und nimmer ausgleichen können! Die gleichzeitigen Stimmenverluste der CDU mit ebenfalls beachtlichen 5% lassen nur einen Schluss zu: Die Bürger von Kelsterbach haben die Machenschaften um den Waldverkauf und das allzu lange, willfährige Verhalten der CDU nicht vergessen und diesen beiden großen Parteien dafür die Rechnung präsentiert.

Über 25% für die WIK (zukünftig zweitstärkste Kraft im Parlament!) und beinahe 6% für DIE LINKE sprechen eine Sprache, die deutlicher nicht sein kann. Die Verdopplung der Stimmen für die WIK und der Einzug der LINKEN aus dem Stand sind eine Ohrfeige nicht nur für die etablierten Kelsterbacher Parteien, sondern auch und in allererster Linie für den SPD-Bürgermeister Ockel.

Die Zeiten, in denen eine bräsige SPD mit ihrer absoluten Mehrheit die Vorlagen aus dem Bürgermeisteramt durchwinken konnte, sind vorbei: Rein rechnerisch ergibt sich eine Mehrheit im Stadtparlament für WIK und CDU. Es keimt Hoffnung auf eine bürgernahe, ehrliche, klüngelfreie und transparente Politik in Kelsterbach.

19. März 2011

Katze vermisst?

Gestern morgen ist uns eine kleine Katze zugelaufen! Sie ist ca. 9 Monate alt, nicht gechipped, nicht kastriert. Sie hat eine rotbraune Nase und ein grau-braun getigertes Fell. Sie ist sehr zutraulich. Wer weiß, wer diese Katze vermisst? Bitte melden!

Wir nennen die Kleine inzwischen Findus. Sie ist offenbar eine Wohnungskatze (sie geht nie weit weg) und fühlt sich zu Hause am Wohlsten. Außerdem sucht sie immer die Nähe des Menschen. Kontakt: 0160-7639105

1. März 2011

Für die -hubers, -maiers und sonstigen Flachhirne

Mittlerweile distanziert sich selbst der „Doktor“-vater des Kopierers aus Guttenberg von seinem ehemaligen Studenten. Ist aber vollkommen Schnuppe. Viel schöner ist die hier als pdf angefügte Geschichte des SPIEGEL darüber, wie die Springerpresse das dumpfe Pack für Googleberg in Stellung bringt: spiegel

Ein wirklich lustiges Lesestück.

24. Februar 2011

Kelkheim: 900 Menschen bejubeln einen Betrüger

Der CSU-Shooting-Star und amtierende Bundesverteidigungsminister ist ein überführter Betrüger. Wie sollen wir ihn in Zukunft nennen? Xerox Googleberg? Oder einfach nur einen weiteren Kriminellen in Reihen der CDU/CSU?

Es ist schon bemerkenswert, dass der Herr seine „Verfehlungen“ ausgerechnet hier, im Stammland der CDU-Stahlhelmer zugibt. Hier, wo „jüdische Vermächtnisse“ erfunden wurden, um illegale Parteispenden für die CDU zu vertuschen. Hier, wo über ein Jahrzehnt lang ein Mann an der Macht war, dem kein schmutziges Mittel Unrecht war, um seine Macht zu erhalten und zu festigen.

Die CDU-Menschen in Hessen sind schon von einer besonderen Hartleibigkeit und Dreistigkeit, wenn einer der ihren „Scheiße gebaut“ hat. Der Beispiele sind Legion.  Darin sind sie nur noch mit den Originalen, den Bayern zu vergleichen, die es geschafft haben, einen verurteilten Totschläger, nämlich Otto Wiesheu, der im Suff einen Menschen tot gefahren hat, zum Wirtschafts- und Verkehrsminister (!!!) zu machen.

Dagegen sind Googlebergs Sünden sicher lässlich. Die Frechheit allerdings zu behaupten, er habe die Arbeit selbst verfasst und habe nur kleine Fehler begangen ist ekelerregend für jeden, der selbst schon einmal eine wissenschaftliche Arbeit verfasst hat.

Das an einen Barcode erinnernde Bild zeigt, wieviel des Inhalts der Guttenbergschen Dissertation  nicht von ihm stammt. Eigentlich sollte alles weiß sein. Dann wäre das eine ordentliche Arbeit. Aber so? Dreck. Durch und durch.

Gerne würde der Autor seine eigene Abschlussarbeit einer solchen Prüfung unterziehen, nur um zu zeigen, dass sie von vorn bis hinten sauber angefertigt wurde, so wie es ihm an der Albert-Ludwigs-Universität zu Freiburg beigebracht worden ist.

Was wir Akademiker diesem Lügner und Betrüger Guttenberg zu verdanken haben, ist ein Ansehensverlust WIRKLICH mühevoller Arbeit und dem Streben nach Wahrheit.

20. Januar 2011

Schnee!

Als Schwarzwälder in der Diaspora kommt man hier im Rhein-Main-Gebiet mit allem klar, der unerträglichen Frankfurter Eintracht, auch SGE genannt, dem Äppler für den ein normaler Mensch einen Stahlmagen benötigt und auch mit dem dummen Stolz auf die Bankentürme, die letztlich nur Zeugnisse erfolgreicher Beutelschneiderei sind. Nur mit einem nicht: Der Unfähigkeit einheimischer Autofahrer mit Schnee umzugehen.

Wo es unsereinem Spaß bereitet, um Kurven zu driften oder den Wenderadius des Wagens mal um eine gute Hälfte zu verkleinern, indem die Handbremse gezogen wird (bei Fronttrieblern) oder mal kurz kräftig Gas gegeben wird (bei Heckantrieb), Weiterlesen »

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